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27.07.2010

Vorschlag abgelehnt

Kammeltal Mit zehn Stimmen hat der Kammeltaler Gemeinderat ein Angebot des Staatlichen Bauamtes Krumbach für einen Radwegebau zwischen Kleinbeuren und Unterknöringen abgelehnt.

Das Bauamt hatte in einer Besprechung mit der Stadt Burgau erläutert, dass die Regierung von Schwaben nunmehr eine Möglichkeit für eine Radwegtrassierung entsprechend dem Vorschlag der Gemeinde Kammeltal sehe. So sollten für den Radweg die vorhandenen Feldwege zwischen Staatsstraße und Kammel benutzt werden. Lediglich nördlich Kleinbeuren ist kein Feldweg vorhanden.

Die Regierung von Schwaben erachtete es als nicht praktikabel, den bisherigen Kammeltalradweg in den neuen Verlauf einzubeziehen. Vielmehr soll hier der Radweg direkt an der Staatsstraße verlaufen. Mit dem Wegebau könnte auch der Kammeltalradweg neu trassiert und die gefährliche Ortsdurchfahrt von Hammerstetten vermieden werden, so das Bauamt. Der Vorschlag der Behörde: Stadt Burgau und Gemeinde Kammeltal sollten den Grund (überwiegend bestehende Feldwege) zur Verfügung stellen. Der Wegebau selbst (2,5 Meter für den Radweg und je einen halben Meter links und rechts davon als Bankette) werde durch den Freistaat Bayern übernommen. Für Kammeltal hieße dies, dass gut 1600 Quadratmeter Wegegrund erworben werden müssten. Einschließlich der Vermessung würden sich die Kosten dann auf rund 10 000 Euro belaufen.

Die Gemeinderäte zeigten sich alles andere als begeistert. Wolfgang Zimmermann sprach sich vehement gegen den Bau von Radwegen in unmittelbarer Nähe von Staats- oder Kreisstraßen aus. Auch das Argument von Bürgermeister Christian-Konrad Wiesner, dass südlich von Kleinbeuren ein Radweg an der Staatsstraße entlang führt, stimmte Zimmermann nicht positiver. (emi)

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