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Wasserrohrriss in Bubesheim: Das ist jetzt wichtig   

Kommentar Von Till Hofmann
30.01.2019

Bequemlichkeit nach dem Motto „Wird schon nicht so schlimm sein“ ist bei einem Abkochgebot der falsche Weg.  

Was ist da los? Ist es nur ein komischer Zufall, dass innerhalb von wenigen Tagen erst Bürger aus der Gemeinde Kammeltal und jetzt aus Bubesheim ihr Wasser abkochen müssen, weil eine zu hohe Keimbelastung nicht ausgeschlossen werden kann? In beiden Fällen waren Risse in den Wasserrohren die Auslöser für die mögliche Kontamination.

Sind die Rohre zu alt, die da im Boden verbuddelt worden sind?

Um den einwandfreien Zustand des Trinkwassers dokumentieren zu können, werden regelmäßig Proben gezogen. Aber anders als bei Schmutzwasser- oder Regenwasserkanälen kann der Zustand der Wasserrohre nicht mit einer Kamerafahrt überprüft werden.

Bei einem ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch ist jedoch klar: hier stimmt etwas nicht. So war es nun in Bubesheim. Bürgermeister Walter Sauter ist mit einem Teil seines Gemeinderates losgezogen, um mit Handzetteln über das Abkochgebot zu informieren. Das war verantwortungsvoll, auch wenn es sich am Ende vielleicht herausstellen sollte, dass diese Maßnahme gar nicht notwendig gewesen wäre. Bis das Laborergebnis feststeht, sollten die Bubesheimer Bürger die Sache aber ebenso ernst nehmen wie ihr Rathauschef: Lieber eine kleine Unbequemlichkeit in Kauf nehmen als krank werden.

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