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Kreisliga West

11.04.2015

Attacke auf die Aufstiegsplätze

Kämpfen um den Aufstieg: Der SV Mindelzell (am Ball Manuel Baur) ist Tabellenführer, der SV Ettenbeuren (links Stephen Keller) Dritter.
Bild: Ernst Mayer

Mindestens sechs Mannschaften kämpfen um die Vizemeisterschaft – oder mehr

Zwei Landkreis-Duelle bietet der 24. Spieltag der Fußball-Kreisliga West und für alle vier beteiligten Teams ist das Resultat richtungweisend für den weiteren Verlauf der Spielzeit.

Nach dem Sieg am Karsamstag schien es bei den Wiesenbachern noch einmal zu heißen: „Attacke auf die Aufstiegsplätze“. Inzwischen sieht’s schon wieder anders aus. Noch schwerer als die Niederlage am Montag gegen Gundelfingen wiegen die neuerlichen Verletzten. Ob Steffen Brennig und Thomas Gornig im Verfolgerduell wieder eingreifen können, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.

Die Grün-Weißen mussten platzbedingt am Montag pausieren und konnten die Wunden nach der 1:3-Niederlage in Wasserburg lecken. Für sie ist die Partie in Wiesenbach ganz klar die letzte Chance, sich noch einmal Richtung Spitzengruppe zu orientieren.

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Mit zwei Paukenschlägen gegen die jeweiligen direkten Verfolger aus Burgau und Altenmünster haben die Zeller ihre Spitzenposition nicht nur verteidigt, sondern sogar ausgebaut. Damit kann der Tabellenführer einigermaßen beruhigt den Weg zur immer schwer zu spielenden SSV Glött antreten.

Die hat sich am Montag gegen Burgau aus dem Toto-Pokal verabschiedet und am Samstag zuvor gegen Gundelfingen auch keine Bäume ausgerissen. Deshalb dümpelt der Verein auch weiterhin im Niemandsland der Tabelle.

Positiv ist die Statistik der Orange-Schwarzen gegen Glött. Seit 1989 gab es bei 15 Aufeinandertreffen elf Siege der Zeller bei nur drei Niederlagen.

Schadlos für die Niederlage in der Liga gegen Mindelzell hielten sich die Markgräfler am Montag im Toto-Pokal. Mit dem Sieg über Glött steht der TSV nun im Kreis-Finale. Dass man auch die Meisterschaft noch nicht ganz abgeschrieben hat, sollen am Sonntag die Wasserburger zu spüren bekommen. Obwohl momentan nur im Verfolgerfeld angesiedelt, haben die Burgauer zwei Spiele weniger als die Konkurrenz ausgetragen und brauchen deshalb die Spitzenplätze noch nicht abschreiben. Pflicht ist allerdings ein Sieg gegen Wasserburg, das durch die Niederlage in Balzhausen wieder in akuter Abstiegsnot schwebt.

Den nächsten Konkurrenten im Ringen gegen den Abstieg bekommen die Balzhauser vor die Flinte. Sollte eine ähnlich engagierte Leistung wie zumindest in Halbzeit zwei der Partie gegen Wasserburg gezeigt werden, sind Punkte in Kicklingen durchaus drin. Aber aufgepasst – die Dillinger Vorstädter kämpfen mit dem Rücken zur Wand und dürfen am Sonntag eigentlich nicht verlieren. Somit dürfte ein heißer Tanz ins Haus stehen.

Nur fünf Punkte trennen den Tabellenzweiten Altenmünster vom Tabellensiebten Reisensburg. Da sind Ausrutscher verboten, wenn man ernsthaft in die Bezirksliga möchte. Ettenbeuren ist derzeit Dritter der Rangliste, hat seine jüngsten drei Begegnungen zu null gewonnen und in den vier 2015 absolvierten Spielen noch kein einziges Gegentor kassiert. Klar, dass die Kammeltaler diese stolze Serie gegen die zuletzt ebenfalls ziemlich abwehrstarken Gundelfinger ausbauen wollen.

Wenn die Günzburger Vorstädter wieder in die Spur finden wollen, muss gegen das Schlusslicht endlich ein Dreier her. Nur ein Sieg hilft den Reisensburgern weiter. Und wer wäre dazu geeigneter als der Träger der roten Laterne. Doch einfach wird es auf dem kleinen Platz in Bächingen sicher nicht, zumal die Heimmannschaft schon fast um die letzte Chance spielt.

Der SCA musste am Montag in Mindelzell die erste Punktspiel-Niederlage 2015 einstecken und hat zunächst mal den direkten Anschluss verloren. Um diesen möglichst schnell wiederzuerlangen, muss gegen die Gäste aus dem Günztal ein Sieg her. Koste es, was es wolle.

Die Ellzeer hatten am Montag spielfrei und sind nach hinten noch lange nicht aller Sorgen ledig. Damit stehen sicherlich spannende 90 Minuten bevor.

Ähnliches wie für Ellzee gilt auch für Aislingen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist nicht groß genug, um sich in Sicherheit zu wiegen. Für Waldstetten dürfte bei sieben Punkten Rückstand auf Mindelzell und zwei Spielen mehr auf dem Buckel der Zug nach ganz oben abgefahren sein. Doch als Kanonenfutter wollen sich die Waldstetter nicht verkaufen.

zur Partie in Wiesenbach ist am Samstag um 15.30 Uhr. Alle anderen Begegnungen finden am Sonntag ab 15 Uhr statt.

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