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Kreisliga West

30.09.2019

In großen Schritten aus dem Keller

Freude in Mindelzell: Durch den 3:2-Sieg gegen die SpVgg Ellzee kletterte der gastgebende SV ein Stück weit aus der Abstiegszone.
Bild: Ernst Mayer

Mindelzell und Thannhausen schaffen ganz wichtige Heimsiege

Einen unter dem Strich verdienten Sieg fuhr der SV Mindelzell vor gut 100 Zuschauern ein. Der SVM stand diszipliniert defensiv und Ellzee war zwar optisch überlegen, konnte dabei aber zunächst keine Gefahr aufbauen. Das 1:0 fiel dann nach einer vom 17-jährigen Talent Vincent Thoma geschlagenen Ecke, die Kevin Jaut zur Führung vollendete (15.). Beim Kopfball zum 2:0 durch Anton Zimbalev (36.) machte Gästekeeper Philipp Hörmann keine glückliche Figur und so ging Mindelzell mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Der Gastgeber stand defensiv gut und Ellzee fiel nichts Rechtes ein. Vincent Thoma krönte seine mehr als ansprechende Leistung mit dem 3:0 (56.).

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Nun schien die Messe gesungen. Doch der eingewechselte Norbert Pop brachte neuen Schwung ins Spiel der Gäste. Zunächst drosch er die Kugel aus bester Position noch über die Latte. Max Lauer schaffte danach das 3:1 mit einem sehenswerten Drehschuss (76.). Und mit dem Schlusspfiff war dann wieder Pop zur Stelle. Sein Freistoß landete zum 3:2 in den Zeller Maschen.

Auf Mindelzeller Seite sahen Julian Miller (85.) und Stefan Ostertag (90.+3) Gelb-Rot.

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Einen Arbeitssieg erkämpfte sich die SpVgg Wiesenbach gegen den Aufsteiger aus Günzburg. Dabei gingen die Hausherren nach 22 Minuten durch Yilmaz Günes in Führung. Kevin Lohr (38.) und Daniel Steck (44.) drehten dann noch vor der Pause die Partie. Und als wiederum Steck kurz nach Wiederanpfiff auf 1:3 für die Gäste stellte, war die Messe im Auwaldstadion gesungen. Steffen Brennig beschloss mit dem 4:1 eine Viertelstunde vor Schluss den Torreigen an der Donau.

„Zwar kein gutes Spiel gemacht, aber drei Punkte geholt.“ So das Fazit zur Partie im Mindelstadion von TSG-Abteilungsleiter Tobias Klein. 120 Zuschauer sahen eine überlegene TSG, die viele Chancen liegen ließ. Bereits nach zehn Minuten war nach Toren von Michael Miller (5.) und Marco Giesel (10.) eine Vorentscheidung da. Und als nach der Pause Arlind Berisha per Elfmeter auf 3:0 (55.) stellte, war der Dreier in trockenen Tüchern. Großkötz, das zumindest kämpferisch dagegenhielt, kam durch Simon Itzelberger zum Ehrentreffer (62.). Doch Giesel mit seinem zweiten Treffer stellte fünf Minuten vor Schluss den alten Drei-Tore-Abstand wieder her.

Das 1:0 durch Niklas Fink (39.) vor 100 Zuschauern stellte den Spielverlauf nach zwei Gäste-Lattentreffern davor auf den Kopf. Gundelfingen war an diesem Tag einfach eine Nummer zu groß für die verletzungsgeplagten Reisensburger. Stephan Zeller (57.) und Peter Matkey (61.) drehten nach der Pause die Partie. Die SG hielt mit dem 2:2 (64.) durch Rene Häberle noch einmal dagegen. Doch als die SG 15 Minuten vor Schluss nur den Pfosten traf und im Gegenzug durch Bernhard Rembold das 2:3 kassierte, war der Widerstand gebrochen. Darius Leimer (80.) und Moritz Werner (83.) per Foulelfmeter stellten dann den verdienten Endstand her.

Schwerer als erwartet tat sich der FC Grün-Weiß zumindest anfangs gegen das immer noch punktlose Schlusslicht. 130 Zuschauer bekamen zunächst ein durchaus selbstbewusstes Team aus Neumünster zu sehen, das zwei Abwehrfehler der Grün-Weißen durch Manuel Heinle (3.) und Pascal Schrodi (32.) gnadenlos effektiv zum überraschenden 0:2-Zwischenstand nutzte. Doch ab diesem Zeitpunkt sollte es dann mit der SSV-Herrlichkeit vorbei sein. Ab diesem Moment spielte eigentlich nur noch die Heimelf. Unmittelbar nach dem 0:2 verkürzte Jürgen Litzel per Eigentor unfreiwillig. Und wiederum nur 120 Sekunden später schaffte Alexander Smigac-Lopez sogar den Ausgleich.

In den zweiten 45 Minuten war es dann nur noch ein Spiel auf ein Tor. Am Ende konnten die Gäste von Glück sagen, dass es nur bei zwei weiteren Gegentreffern durch Marc Sirch (73.) und Julian Paulheim (90.+4) blieb.

Ampelkarten kassierten in der Schlussphase der Neumünsterer Daniel Schmid (78.) und der Ichenhauser Denis Mehic (81.). (diz)

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