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Fußball

12.08.2019

Offingen überwindet das Bollwerk

Mit allen Mitteln versucht der Großkötzer Thorsten Hossann, den Offensivdrang des Offingers Lukas Kircher zu unterbinden. Lange wehrten sich die Gäste erfolgreich. Am Ende aber gewann der Favorit klar 3:0.
Bild: Ernst Mayer

Der Favorit kombiniert und erspielt sich gegen tief stehende Kötzer viele Chancen. Auf die entscheidenden Tore zum letztlich klaren Heimsieg müssen die Fans aber lange warten

Eine einseitige Angelegenheit und ein deutliches Resultat erlebt haben knapp 150 Zuschauer im Kreisliga-Fußballspiel zwischen dem TSV Offingen und dem VfL Großkötz. Am Ende stand ein 3:0 für die Gastgeber, ein Resultat, das bei etwas konsequenterer Chancenverwertung auch noch klarer hätte ausfallen können.

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Offingen begann im heimischen Mindelbogen druckvoll. Die Gäste versuchten hingegen ihr Heil von Anfang an in der Defensive. Dafür ließ VfL-Trainer Gerd Wiedemann seine Truppe mit zwei sehr tief stehenden Viererketten agieren und hoffte auf gelegentliche Konter. Fast 45 Minuten schien diese Taktik auch tatsächlich Früchte zu tragen. Der TSV tat sich schwer, hatte zwar ein optisches Übergewicht, war auch klar bestimmend sowie technisch dominierend. Doch Zählbares wollte einfach nicht herausspringen. Zwar kombinierte man sich immer wieder gekonnt durch die Reihen der Gäste, doch entweder scheiterte man an der vielbeinigen Abwehr, am gut aufgelegten Torhüter oder aber an sich selbst. Bis kurz vor der Pause lag den Zuschauern, sofern sie mit den Offingern sympathisierten, der Torjubel mehrmals auf den Lippen, doch irgendwie schien der Gästekasten wie vernagelt an diesem schwülheißen Sonntagnachmittag. Seltsamerweise war es dann eine an und für sich überhaupt nicht zwingende Szene, die praktisch mit dem Pausenpfiff zum 1:0 durch Michael Bugayski führte. Urplötzlich lag das Spielgerät zur Überraschung aller in den Maschen.

Nach dem Seitenwechsel dann ein ähnliches Bild wie in Halbzeit eins. Offingen dominierte Spiel und Gegner, ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, erarbeitete sich eine ganze Handvoll hundertprozentiger Chancen, doch das Runde wollte anscheinend auch in dieser zweiten Spielhälfte zunächst nicht ins Eckige. Wenn in dieser Phase der eine oder andere Angriffsversuch der Gäste auf verschlungenen Wegen den Weg ins TSV-Tor gefunden hätte, hätte die Partie tatsächlich kippen können. Zumal sich der TSV Offingen gut eine Viertelstunde vor Schluss durch eine Gelb-Rote Karte von Michael Smolka selbst schwächte.

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Großkötz wurde nun nochmals etwas mutiger, wurde für diesen Mut allerdings gnadenlos bestraft. Zehn Minuten vor dem Abpfiff düpierte Phillipp Schönberger im Alleingang die komplette VfL-Defensive und überlistete mit einem sehenswerten Lupfer den herausstürmenden Gästekeeper Justin Sandner zum 2:0. Und acht Minuten später stellte Lukas Kircher auf 3:0.

Den offensiven Schlusspunkt setzte dann Stürmer Ivan Horban. Dessen schöner Schuss landete jedoch am Pfosten.

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