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Kreis Biberach

12.06.2017

25-jähriger Illertisser ertrinkt beim Baden im Sinninger See

Ein 25 Jahre alter Mann aus Illertissen ist am Sonntag bei einem Badeunfall im Sinninger See gestorben.
Bild: Franziska Wolfinger

Rettungskräfte konnten einen 25-Jährigen nur noch leblos aus dem Sinninger See bergen. Was war passiert?

Bei einem tragischen Badeunfall im Sinninger See ist am Sonntag ein 25 Jahre alter Mann aus Illertissen gestorben. Rettungskräfte bargen ihn leblos aus dem Wasser. Versuche, den 25-Jährigen wiederzubeleben, blieben erfolglos.

Nach Angaben der Polizei wurden drei Frauen um kurz nach 16 Uhr auf den um Hilfe rufenden Mann aufmerksam. Wie die Badegäste schilderten, hätten sie in einiger Entfernung zwei ausgetreckte Arme auf dem Wasser ragen gesehen, die kurz darauf untergingen. Die Zeuginnen alarmierten umgehend Hilfe. Für den Illertisser kam diese jedoch zu spät: Wasserwacht sowie private Helfer bargen den leblosen Körper kurze Zeit später aus dem Wasser. Rettungskräfte versuchten vergeblich, den jungen Mann wiederzubeleben. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 25-Jährigen feststellen.

Wie Wolfram Bosch vom zuständigen Polizeipräsidium in Ulm am Montag auf Nachfrage sagte, ist der Mann wohl wegen gesundheitlichen Probleme ertrunken. Genauere Angaben zur Ursache des Todesfalls konnte Bosch am Montag nicht machen. Anzeichen auf ein Fremd- oder Drittverschulden lägen der Polizei aktuell nicht vor.

Wasserwacht: Schock bei jungen Freiwilligen

Für die Freiwilligen der zuständigen Wasserwacht waren die Ereignisse am Sinninger See ein Schock. Viele Rettungsschwimmer, die am Sonntag vor Ort waren, seien selbst jung und von dem Unglück sehr mitgenommen gewesen, sagt Hubert Lang, Leiter der Wasserwacht Kirchberg/Sinningen. Sie wurden von Mitarbeitern des Kriseninterventionsdiensts betreut.

Mit sechs bis acht Ehrenamtlichen überwache die Wasserwacht an Badetagen für gewöhnlich von 12 bis 18 Uhr das Geschehen vor Ort. Am Sonntag seien es wetterbedingt allerdings deutlich mehr gewesen. Sommerliche Temperaturen hatten viele Badegäste an den See gelockt.

Die Wasserretter patrouillieren laut Lang sowohl am Ufer als auch auf dem See. Dazu nehmen sie Schwimmbretter zur Hilfe. Im Unterschied zu einem Schwimmbecken im Freizeitbad sei der Sinninger See mit einer Länge von rund 600 Metern und einer Breite von rund 200 Metern allerdings sehr viel schlechter überschaubar.

Mit einer Tiefe von bis zu 14 Metern ist der Badesee in Sinningen ungewöhnlich tief. Das Gewässer entstand beim Bau der A7 und ist bei schönem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel.

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