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Berufsschule

12.02.2013

Elfmal eine Eins vor dem Komma

Absolventen der Berufsschule: stehend von links Ulrike Kindermann, Jennifer Scheffold, David Stempfer, stellvertretender Landrat Roland Bürzle, Bürgermeisterin Marita Kaiser, Anna Göppel, Direktor Josef Petz, Nadine Faun und Lukas Seidler. Sitzend von links: Katherina Stein, Stefanie Bachmann, Sandra Hoch, Vanessa Kurtz, Jessica Irmscher und Karin Engelhart.
Bild: Mittelbach

30 Absolventen verabschiedet. Preise für die Besten. Lob für die Leistungen

Illertissen 16 Industriekaufleute, acht Industriemechaniker, vier Kaufleute im Einzelhandel und zwei Bürokaufleute konnten bei einer Feier der Staatlichen Berufsschule in der Schranne ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. Oberstudiendirektor Josef Petz gab ihnen ein Sprichwort der ostafrikanischen Swahili mit auf den Weg: „Wichtig ist nicht, wo du bist, sondern was du tust, wo du bist.“ Am künftigen Arbeitsplatz versuchen, sich zu entfalten und die eigenen Talente einzusetzen, das sollte jetzt, nach dem Schulabschluss, erklärtes Ziel sein. Nach den Voraussagen der Ökonomen sei ja eine rosige Zukunft zu erwarten. Mit dem Dank an alle, die beim bisherigen Weg mitgeholfen haben, verband der Direktor den Wunsch, dass die Absolventen auch weiterhin auf gute Ratschläge bauen können.

Zum Auftakt hatte Gerhard Müller einen geistlichen Impuls gegeben und handgefertigte Spiralkugeln aus dem Bayerischen Wald überreicht als Symbol für den großen Augenblick des nun Erreichten. Die Kugel stehe für die Balance, das Gleichgewicht, das es im Leben zu halten gilt. „Es ist Eure Entscheidung, wohin Ihr sie rollen lasst, wie viel Schwung Ihr der Kugel vermittelt.“

Wettbewerbsfähigkeit durch Qualität der Mitarbeiter

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Schulsprecherin Natascha Herbst gratulierte zur bestandenen Prüfung und wünschte viel Selbstvertrauen, Tüchtigkeit und Glück im weiteren Leben. Stellvertretender Landrat Roland Bürzle verwies auf den Wert guter Ausbildung. „Der Stand der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und die Fachkräftesicherung für die Wirtschaft wird durch deren Qualität gelegt.

Der Landkreis Neu-Ulm werde der erste sein, der die Voraussetzungen einer Bildungsregion erfüllt. Die hohe Wirtschaftskraft erlaube auch, dass der Landkreis heuer rund 50 Millionen Euro für seine Schulen aufwende.

Den Absolventen rief er zu: „Sie haben die ,Tour de Freuden und Leiden’ auf sich genommen und nicht aufgegeben nach dem Motto von Olli Kahn ,weiter, immer weiter.’“ In diesem Sinne sollten auch die künftigen Lebensabschnitte angegangen werden. „Talent, Fleiß und Bemühungen haben zum Erfolg geführt“, sagte Bürgermeisterin Marita Kaiser, die die Preise übergab. Das Erreichte gelte es nun mit großer Zielstrebigkeit auszubauen. Sonja Sanders, Flöte, und Stefan Barcsay, Gitarre, von der Berufsfachschule für Musik Krumbach, umrahmten die Feier durch virtuose Klänge.

Die Klassenbesten: Klasse 12 A Bürokaufleute: Jennifer Scheffold, Blaustein, Spedition Allgaier, Neu-Ulm, Note 1,66; Katherina Stein, Pfaffenhofen-Roth, Spedition Allgaier, Neu-Ulm, 1,62; Klasse 12 A Einzelhändler: Anna Göppel, Bellenberg, Baywa, Illertissen, 1,29; David Stempfer, Illertissen, Firma Joachim Reck, Senden, 1,57;

Klasse 12 B Einzelhändler: Kerstin Engelhart, Weißenhorn-Biberachzell, Feneberg, Weißenhorn, 1,65;

Klasse 12 B Industriekaufleute: Stefanie Bachmann, Weißenhorn, Peri, Weißenhorn, 1,22; Nadine Faul, Neenstetten, Zimmer Medizin-Systeme, 1,37; Sandra Hoch, Dietenheim, Firma TTS Cleantec, 1,33; Ulrike Kindermann, Weißenhorn-Biberachzell, Welte Dienstleistungen, 1,33; Vanessa Kurtz, Neu-Ulm, Peri, Weißenhorn, 1,22; Jessica Irmscher, Nersingen-Leibi, Reinz-Dichtungen, 1,25;

Klasse M 13 Industriemechaniker: Lukas Seidler, Roggenburg, Wieland-Werke, 2,0.

Stefanie Bachmann und Vanessa Kurtz erhielten den Preis der Regierung von Schwaben.

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