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Illertissen

01.07.2020

Falscher Polizist: So schützen Sie sich vor Betrug

Die Masche «falscher Polizist» ist ein gängiges Betrugsmodell.
Bild: Martin Gerten (dpa)

Ein Betrüger gab sich als Polizist der Dienststelle in Weißenhorn aus. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich vor dieser Masche schützen kann.

Bei der Polizei Illertissen gingen im Verlauf des Dienstags insgesamt elf Anzeigen wegen versuchten Betrugs ein. Ein unbekannter Anrufer gab sich gegenüber den Anzeigenerstattern jeweils als Polizeibeamter der Dienststelle in Weißenhorn aus und versuchte die Opfer am Telefon über ihre Vermögensverhältnisse auszuhorchen.

Zu konkreten Geldforderungen kam es nicht. Der Unbekannte kontaktierte hauptsächlich ältere Personen. Diese durchschauten jedoch die Masche. Nach bisherigen Informationen der Polizei ist noch niemand auf diesen Betrüger hereingefallen.

Betrügern keine Chance geben

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu folgenden Verhaltensweisen:

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  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Bitte sprechen Sie auch mit Verwandten, Bekannten und Ihren Nachbarn über das Phänomen! Seitens der Polizei wird dringend geraten, keinerlei Auskünfte über persönliche Verhältnisse oder Gewohnheiten am Telefon preis zu geben. (az)

Mit der Masche "Falscher Polizist" haben schon einige Verbrecher versucht, Bürger aus der Region um ihr Geld zu bringen. Lesen Sie dazu auch unseren Bericht: Leidensgeschichte: So zockten falsche Polizisten eine Seniorin ab


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