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Dietenheim

25.04.2019

Kommunalwahl: Die Dietenheimer Stadträte wollens nochmal wissen

Die Dietenheimer Stadträte besichtigen den neu gestalteten Friedhofs in Regglisweiler: Außer zwei Mitgliedern stellen sich alle wieder zur Wahl.
Bild: Wilhelm Schmid

In Baden-Württemberg sind Ende Mai Kommunalwahlen. Die Mitglieder des Dietenheimer Gremiums treten fast geschlossen wieder an. Auch 16-Jährige dürfen abstimmen.

Während auf der bayerischen Seite der Iller am 26. Mai mit der Benefizveranstaltung Run Bike Rock und der Europawahl einiges los sein wird, haben auch die Baden-Württembergischen Nachbargemeinden ein straffes Programm. Dort wird neben dem Europaparlament auch der Kreistag und der Gemeinderat gewählt. Letzteres Gremium heißt in Baden-Württemberg immer Gemeinderat, auch wenn es sich bei der betreffenden Kommune, in diesem Fall Dietenheim, um eine Stadt handelt. Die Mitglieder werden aber dennoch als Stadträte bezeichnet.

Wer wird in Baden-Württemberg alles neu gewählt?

Für den Dietenheimer Gemeinderat sind 18 Stadträte zu wählen. Auch der Kreistag des Alb-Donau-Kreises wird neu besetzt. Im Wahlbezirk Dietenheim – dazu gehören noch einige Nachbargemeinden –sind sechs Mandate zu vergeben. Nachdem der Landkreis aus zehn solcher Bezirke besteht, werden so insgesamt 60 Kreisräte gewählt.

Für den Gemeinderat Dietenheim sind wie bisher zwei Listen nominiert: „Unabhängige und SPD“ sowie „CDU und Bürgerliste“ stellen jeweils 18 Kandidaten zur Wahl. Bei den „Unabhängigen und SPD“ stellen sich sämtliche bisherigen Amtsinhaber wieder zur Wahl; die Liste verfügte einschließlich des Bürgermeisters bisher über elf Mandate. Bei der „CDU und Bürgerliste“ kandidieren Stefan Graf und Rainer Baumann nicht mehr, sodass hier gemeinsam mit den übrigen bisher sieben Mandatsträgern elf neue Kandidaten auf der Liste stehen.

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Der Bürgermeister hat seinen Posten vorerst sicher

Die ungerade Zahl von derzeit noch neunzehn Stadträten kommt durch ein Überhangmandat zustande, das infolge der „unechten Teilortswahl“ vor fünf Jahren entstanden war. In diesem System wurden die Mandate nicht nur nach dem Verhältnis der Stimmenzahl, sondern auch nach dem Verhältnis der Wähler aus den Ortsteilen vergeben. Doch diese besondere Berücksichtigung der Herkunft der Kandidaten aus den zwei Ortsteilen Dietenheim und Regglisweiler findet heuer nicht mehr statt; die „unechte Teilortswahl“ wurde abgeschafft. So wird der Dietenheimer Gemeinderat in der neuen fünfjährigen Wahlperiode ganz planmäßig achtzehn Stadträtinnen und Stadträte umfassen.

Dafür hat das Baden-Württembergische Wahlrecht eine anderer Besonderheit. Schon seit der vergangenen Kommunalwahl im Jahr 2014 haben bereits alle Bürgerinnen und Bürgern ab dem 16. Lebensjahr das aktive Wahlrecht. Sie dürfen also ganz regulär ihre Stimme abgeben. Das passive Wahlrecht – also die Möglichkeit, gewählt zu werden – haben die Baden-Württemberger aber auch erst ab dem 18. Lebensjahr. Bürgermeister Christopher Eh steht auf der Liste der „Unabhängigen und SPD“ als Stadtrat zur Wahl. Seinen Posten als Rathauschef hat er aber mindestens noch ein Jahr sicher. Die Bürgermeisterwahl findet in achtjährigem Turnus statt und ist erst 2020 wieder fällig.

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