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Illertissen

10.12.2020

Schnee und Regen bringen Fahrer ins Schleudern

Drei Unfälle haben sich am Mittwoch im Raum Illertissen bei Schnee und Regen ereignet.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Bei Unfällen in Illertissen, Ritzisried und Kellmünz entsteht Schaden von mehreren Tausend Euro. Immer war die Witterung der Auslöser.

Der erneute Schneefall am Mittwoch hat wieder eine Reihe von Autofahrern vor Probleme gestellt. Die Polizei berichtet von drei Unfällen, die sich am Mittwoch ereignet haben, bei denen das Wetter der Auslöser war. Der dabei entstandene Schaden liegt bei insgesamt 24.500 Euro.

Eine Fahranfängerin hat am Mittwochmittag einen Verkehrsunfall bei Ritzisried verursacht. Nach Angaben der Polizei war die 18-Jährige mit ihrem Auto auf der Straße Lehmgrube aufgrund von offenbar nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Straße alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen der jungen Frau prallte in eine dortige Böschung und schleuderte anschließend zurück auf die Fahrbahn. Die 18-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 2500 Euro.

Autofahrerin kommt auf schneeglatter Straße ins Rutschen

Eine weitere Verletzte gab es bei einem Unfall am Nachmittag in Illertissen: Eine 37-Jährige fuhr auf der Ulmer Straße in Richtung Norden. Am Kreisverkehr zum Saumweg musste ein vorausfahrendes Fahrzeug verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Diesen Umstand erkannte die 37-Jährige zu spät, berichtet die Polizei. Die Fahrerin leitete zwar eine Gefahrenbremsung ein, kam jedoch auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Rutschen und verursachte so einen Auffahrunfall. Die Fahrerin des vorausfahrenden Autos wurde hierbei leicht verletzt. Eine ärztliche Versorgung war nicht notwendig, heißt es im Polizeibericht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei hier auf 7000 Euro. Gegen die Unfallverursacherin leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

Zu schnell unterwegs: Auto prallt auf der A7 in Mittelschutzplanke

Weil ein 41-Jähriger mit seinem BMW auf teils mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn viel zu schnell auf der Autobahn A7 bei Kellmünz unterwegs war, verlor er die Kontrolle über seine Fahrzeug und prallte in die Mittelschutzplanke. Er blieb bei dem Unfall unverletzt, am Auto und der Schutzplanke entstand ein Sachschaden von mehr als 15.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, berichtet die Polizei. Gegen den Fahrer wird Anzeige erstattet. Ihn erwarten eine Geldbuße und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. (az)

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