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29.01.2019

Der Rahmen passt zur Bedeutung

Per Günther

Frankfurt gegen Ulm in der Trainingshalle

Sportlich geht es um nichts mehr, wenn Frankfurt und Ratiopharm Ulm am Mittwoch (20 Uhr) im vorletzten Zwischenrundenspiel des Basketball-Eurocups aufeinandertreffen. Villeurbanne und Krasnodar stehen bereits als Teilnehmer am Viertelfinale fest, die beiden Bundesligisten spielen also nur noch die bessere der beiden Mannschaften aus, die in der Gruppe F definitiv ausscheiden. Im Vorteil ist dabei nach dem 70:63-Hinspielsieg gegen die Skyliners Ulm. Der Rahmen entspricht der mangelnden Bedeutung der Partie. Weil am Freitag und Samstag in der Fraport-Arena die Tennisspieler aus Deutschland und Ungarn im Davis-Cup aufeinandertreffen, müssen die Basketballer in die Trainingshalle ausweichen. Die fasst zwar nur etwa 1500 Besucher, aber die Kapazität sollte locker ausreichen. Zum Frankfurter Heimspiel im Eurocup gegen Villeurbanne waren vor knapp zwei Wochen nur 600 Zuschauer gekommen. Die veranstaltende Euroleague hat die Trainingshalle als Austragungsort genehmigt, den Ulmern ist es einerlei, wo sie nun gegen Frankfurt spielen.

Zur sportlichen Bedeutung sagt Thorsten Leibenath zwar: „Das Resultat ist mir nicht völlig egal. Wir wollen nicht gerade Letzter in der Gruppe werden und dieses Ziel hätten wir mit einem Sieg erreicht.“ Aber der Ulmer Trainer deutet auch an, dass am Mittwoch die Minuten nicht unbedingt streng nach Leistungsvermögen verteilt werden. Er sieht das Frankfurt-Spiel beispielsweise auch als Möglichkeit, Neuzugang Ra‘Shad James noch besser zu integrieren. Der frühere Bonner hatte bei der Bundesligapartie in Weißenfels mit vier Punkten in gut 14 Minuten einen unauffälligen Einstand. Leibenath war damit durchaus einverstanden: „Er hat sich teilweise auch selbst zurückgenommen.“ Derzeit ist wegen der diversen Verletzungen und Krankheiten ohnehin noch unklar, wer überhaupt mit nach Frankfurt fährt. Es ist davon auszugehen, dass Per Günther zu Hause bleibt. Der Ulmer Kapitän hat sich zwar beim Zusammenprall mit einem Gegenspieler in Weißenfels nicht allzu schlimm verletzt. Leibenath sagt: „Wenn er überhaupt eine Gehirnerschütterung erlitten hat, dann eine leichte.“ Aber Günther hat sich eine Grippe eingefangen und die Symptome machen ihm mehr zu schaffen als die Folgen des Zusammenpralls. (pim)

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