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Eishockey

06.03.2020

Der Torhüter geht auch in den Play-offs voran

Maximilan Güßbacher führt die Mannschaft der Devils aufs Eis. Auf den Torhüter wird es in der Halbfinalserie ganz besonders ankommen.
Bild: Horst Hörger

Maximilian Güßbacher ist mit seinen 22 Jahren die Nummer eins der Devils. Mit denen will er den Aufstieg schaffen

Für die Eishockeycracks des VfE Ulm/Neu-Ulm geht es am Wochenende um den Aufstieg. Im Halbfinale der Play-offs treffen die Devils auf den Krösus der Liga, den ESC Kempten. Der Gewinner dieses Duells spielt in der kommenden Saison in der Bayernliga. Spiel eins der Serie steigt am Freitag (19.30 Uhr) im Allgäu, Spiel zwei am Sonntag (18 Uhr) in der Neu-Ulmer Eissporthalle. In einem eventuellen dritten Duell hätten dann am 13. März wieder die Kemptener Sharks Heimrecht. Auf einen Mann im Dress der Devils wird es in dieser Serie besonders ankommen. Der erst 22-jährige Torhüter Maximilian Güßbacher hat schon bisher mit teilweise artistischen Paraden die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung gebracht. Zur Serie gegen die Sharks sagt Güßbacher: „Die Chancen sind gleichmäßig verteilt. Wir haben ein Team und Kempten hat seine Einzelspieler.“

Seit zwei Jahren steht der Landschaftsgärtner im Kasten der Devils, seit dieser Saison ist er die klare Nummer eins zwischen den Pfosten. Der gebürtige Landsberger durchlief die Juniorenmannschaften des HC Landsberg, er spielte in der U14 beim ESV Kaufbeuren und anschließend in der U16 und U18 bei den Augsburger Panthern. Im ersten Jahr bei den Aktiven des Bayernligisten HC Landsberg wurde er gleich zum besten Nachwuchsspieler der Saison gewählt. Dann saß er allerdings zwei Jahre lang vorwiegend auf der Bank und entschied sich auch deswegen für den Wechsel in die Donaustadt.

Mit seinen Mannschaftskameraden will der junge Torhüter jetzt die Sharks im Halbfinale besiegen und in die Bayernliga aufsteigen. Ein Auswärtssieg am Freitag wäre ein riesiger Schritt in diese Richtung. „Es wäre ein großer Vorteil, wenn wir in Kempten gewinnen“, sagt Güßbacher. In den bisherigen Partien zwischen beiden Mannschaften ging es immer eng zu, Kleinigkeiten gaben jeweils den Ausschlag. Beide Teams haben ihre Heimspiele gewonnen. Die Devils wollen jetzt diese Serie brechen und erstmals auswärts siegen. Der von seinen Mitspielern „Güßi“ genannte Torhüter wird dabei ein entscheidender Faktor sein. Er schränkt allerdings ein: „Ganz alleine kann ich es natürlich nicht richten. Dazu brauche ich meine Vorderleute.“

Der Torhüter geht auch in den Play-offs voran

Die große Stärke der Devils ist der Teamgeist, während die Allgäuer mit dem mit Abstand teuersten Kader der Landesliga eher auf individuelle Klasse setzen.

Im Heimspiel an diesem Sonntag wird das Neu-Ulmer Stadion mit hoher Sicherheit ausverkauft sein. Der Verein empfiehlt deswegen allen Anhängern, sich rechtzeitig Karten zu sichern und auch wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten frühzeitig zu kommen. Die Devils können dann mit ihrer besten Mannschaft auflaufen und verlassen sich auf die Unterstützung ihrer Fans.

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