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Reiten Weißenhorn

08.07.2019

Eine Lokalmatadorin setzt den Schlusspunkt

Siegerin Kerstin Volz vom RFV Weißenhorn auf Cicciottella entschied die Springprüfung mit Geländehindernissen für sich.
Bild: Stefan Kümmritz

Kerstin Volz gewinnt die Springprüfung mit Geländehindernissen. Neuer Modus bewährt sich

Ein bisschen Sturm am Samstagabend, der zu einer 15-minütigen Unterbrechung führte, ein wenig Regen am Sonntagvormittag, all das konnte nicht verhindern, dass das dreitägige Weißenhorner Reitturnier eine Bilderbuch-Veranstaltung war. Zumal ja auch am Sonntag bei der abschließenden, attraktiven und spannenden Springprüfung mit Geländehindernissen der Klasse A** die Sonne wieder schien und nicht nur die Erstplatzierten dieser Prüfung mächtig strahlten.

Die Schlussprüfung stellte einige Anforderungen an die Reiter und ihre Pferde. Erst mussten sie in einem normalen Springparcours acht Hindernisse möglichst fehlerfrei bewältigen, anschließend gab es einen langen Ritt durchs Gelände mit weiteren zwölf höchst unterschiedlichen Naturhindernissen. Am besten mit den Schwierigkeiten wurde Kerstin Volz vom gastgebenden RFV Weißenhorn auf Cicciottella mit den Schwierigkeiten fertig. Sie siegte deutlich vor Verena Schmid (PSV Bellenberg) auf Calimero und Carola Stöhr (PSV Roggenburg) auf Serafina, die gemeinsam auf den zweiten Rang kamen.

Auch insgesamt schnitten die Teilnehmer aus der Region sehr gut ab. Das Turnier war gedacht für Nachwuchskräfte aus Weißenhorn, der näheren und auch ein wenig der weiteren Umgebung. „So ist unser Turnier ausgerichtet und es ist für uns genau das Richtige“, sagte Vereinschef Andreas Müller mit dem Hinweis darauf, dass bewusst auf die ganz schweren Prüfungen der Klasse S verzichtet wird. Die höchstklassige Prüfung war eine der Klasse M*, die Jochen Schelling vom RFV Kißlegg auf Sugar Man für sich entschied. Auf Rang zwei kam hier der bekannte und auch in schweren Springen erfolgreiche Bodo Battenberg (RFC Markt Erkheim).

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Zum ersten Mal hatte der e RFV Weißenhorn Springen und Dressur nicht an verschiedenen Wochenenden ausgerichtet, sondern die beiden Disziplinen zu einem dreitägigen Event zusammengefasst. „Mit dieser Neuerung bin ich sehr zufrieden“, so Andreas Müller: „Auch dank unserer vieler Helfer hat alles super geklappt. Und das bisschen Sturm konnte uns nicht aufhalten.“

Ein weiterer Höhepunkt war die Stafettenspringprüfung der Klasse A* am Samstagabend. Bei dieser traten immer Reiterpaare zusammen als Stafette im normalen Springparcours an. Wenn ein Reiter einen Fehler beging, musste er aufhören und sein Partner setzte den Umlauf am nächsten Hindernis fort. Für Reiter wie Zuschauer eine ganz spannende Angelegenheit. Hier siegten Annika Faulhaber und Natascha Kurig vom PSV Bellenberg vor dem Duo Andreas Müller/Peter Lachenmayer (Kavallerie Weißenhorn) sowie Daniele Wohlketzetter und Andreas Müller (RFV Weißenhorn).

Die hochwertigste Dressurprüfung, eine der Klasse L**, gewann Melanie Gromer vom RFV Buxheim auf Ariane Enterprise, gefolgt von Natalie Köhler (Dillingen) auf Fürstin Habibi und Katrharina Grau vom PSV Ulm/Neu-Ulm auf Escala. Insgesamt gab es rund 475 Starts und Vereinschef Müller war sehr erfreut: „Das war fantastisch. Die Auslastung war abartig hoch.“ Das bedeutet: Nur wenige Reiter, die gemeldet hatten, sind letztlich nicht erschienen. (kümm)

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