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Basketball-Arithmetik

23.04.2015

Es muss gerechnet werden

Die aktuelle Tabelle der Basketball-Bundesliga bringt auch Trainer Thorsten Leibenath ins Grübeln. Prinzipiell wäre der Ulmer Trainer schon glücklich, wenn seine Mannschaft Platz fünf nach unten absichern würde.
Bild: Horst Hörger

Zwischen Platz vier und sieben ist für die Ulmer noch alles möglich. Das Restprogramm ist schwer und sie nehmen noch ein Handicap mit in den Endspurt

Die Mannschaft kann nicht mehr tun als spielen und möglichst viele der noch ausstehenden drei Pflichtaufgaben in der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga gewinnen. Im Umfeld wird außerdem heftig gerechnet, denn zwischen Platz vier und sieben ist im Endspurt noch alles möglich für die Basketballer von Ratiopharm Ulm. Trainer Thorsten Leibenath sagt: „Als Vierter hätten wir eine hervorragende Hauptrunde gespielt, als Fünfter eine gute und ansonsten eine mittelmäßige.“

Wobei er die Chance auf Platz vier und damit das Heimrecht im Viertelfinale der Play-offs bei bereits vier Punkten Rückstand auf Bonn inzwischen als nicht mehr sehr hoch einschätzt. Leibenath will deswegen in erster Linie Platz fünf gegen die Konkurrenten aus Frankfurt und Oldenburg absichern und das wird schwer genug. Gegen die Ulmer spricht schließlich nicht nur das ungemein schwere Restprogramm mit dem Heimspiel gegen Bamberg am kommenden Sonntag um 17 Uhr und dem Auftritt in Bonn zum Abschluss der Hauptrunde am 30. April. Sondern eben auch die Tatsache, dass sie gegenüber Frankfurt und Oldenburg jeweils den schlechteren Direktvergleich haben. Auch bei einem rechnerisch möglichen Dreiervergleich mit beiden Konkurrenten hätten die Ulmer das Nachsehen.

Bei Abstiegskandidat Trier ist am Freitag ein Sieg Pflicht

Ein Sieg im nach der Papierform leichtesten Spiel des Restprogramms beim Abstiegskandidaten in Trier am Freitag (20 Uhr) ist also Pflicht, wenn zumindest die Hoffnung auf Platz fünf am Leben gehalten werden soll. Dann wäre definitiv Bonn der Gegner im Viertelfinale und diese Saison könnte sich somit noch ein bisschen ziehen. Als Sechster oder Siebter würde Ulm dagegen gegen Berlin, Bamberg oder Bayern München spielen und in bislang sechs Versuchen in Liga und Pokal hat es noch zu keinem einzigen Erfolg gegen einen der Branchenführer der Basketball-Bundesliga gereicht. In einer Serie müsste es sogar dreimal klappen und das ist auch für die größten Optimisten im Ulmer Umfeld schwer vorstellbar.

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