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Basketball

14.04.2015

Ulmer fordern Pokalsieger heraus

Die Ulmer (am Ball Will Clyburn) haben das Bundesliga-Hinrundenspiel gegen Oldenburg verloren. Am Freitag fordern sie den frisch gebackenen deutschen Pokalsieger heraus und wollen ihren vierten Tabellenplatz verteidigen.
Bild: Horst Hörger

Team von Thorsten Leibenath muss am Freitagabend in Oldenburg antreten.Gastgeber können müde oder euphorisiert sein. Am Sonntag geht es schon in Neu-Ulm weiter

Die Basketballer von Ratiopharm Ulm hatten in der Bundesliga ein spielfreies Wochenende und können sich nun in aller Ruhe auf die nächste Partie am kommenden Freitag (20 Uhr) in Oldenburg vorbereiten. Genau, in Oldenburg. Wo die einheimischen Korbjäger am vergangenen Sonntag mit dem erstmaligen Gewinn des deutschen Pokals einen großartigen Triumph feierten. Oldenburg gewann das Finale des Top-Four-Turniers gegen Bamberg mit 72:70. Jetzt darf man gespannt sein, wie die Norddeutschen am Freitag gegen die Ulmer auftreten. Sind sie noch vom Pokalwochenende und dem Feiern geschwächt oder unter Umständen gar nicht so motiviert, jetzt ein Bundesligaspiel zu gewinnen? Oder sind sie nun euphorisiert und wollen dem eigenen Publikum gleich einen weiteren starken Auftritt verbunden mit einem Sieg präsentieren? Auf jeden Fall sind die Oldenburger noch nicht für die Play-offs qualifiziert. Sie liegen momentan mit 32:26 Punkten auf dem siebten Rang. Die Ulmer können von daher entspannt in den Norden reisen, denn sie sind schon sicher in den Play-offs. Andererseits wollen sie in Oldenburg gewinnen, um ihren vierten Tabellenplatz zu halten. Man darf der Partie mit Spannung entgegensehen.

Die Ulmer haben jetzt aber nicht nur das Spiel in Oldenburg vor sich, sondern ein Doppelspielwochenende. Am kommenden Sonntag (17 Uhr) kommt Alba Berlin in die Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena. Die Berliner hatten in den vergangenen beiden Jahren jeweils gegen Ratiopharm Ulm den Pokal gewonnen und wollten am vergangenen Wochenende den dritten Streich folgen lassen. Aber sie scheiterten im Halbfinale an Bamberg. Nachdem sie auch das europäische Parkett verlassen mussten, werden die Hauptstädter ihr ganzes Augenmerk auf die restliche Bundesligarunde richten und somit gleich einmal auf die Auseinandersetzung mit den Ulmern. Diese haben im Übrigen das Hinspiel gegen Oldenburg zu Saisonbeginn daheim mit 76:83 verloren und dann am vierten Spieltag die Partie in Berlin mit 68:88 abgegeben. Es gilt für sie also etwas gut zu machen. Dafür muss das Team von Trainer Thorsten Leibenath insgesamt aber stärker auftreten als zuletzt beim 76:87 gegen Bayern München.

Mit dem Abstieg hat Ulm ja gar nichts zu tun. Da kämpfen die Trierer und die Crailsheimer um ihre letzte Chance. Beide waren am Wochenende erfolgreich. Crailsheim gewann in Göttingen und Trier am Grünen Tisch. Wegen Verstoßes gegen das Lizenzstatut sollten den Moselstädtern vier Punkte abgezogen werden. Trier ging in die Berufung, nun sind es nur noch zwei.

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