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Eishockey

13.12.2019

Wichtiger Schritt

Nicklas Dschida

Devils können die Aufstiegsrunde klarmachen. So sieht die Transferlage aus

Der Spitzenreiter der Eishockey-Landesliga VfE Ulm/Neu-Ulm bekommt es am Wochenende mit zwei vermeintlich leichten Gegnern zu tun. An diesem Freitag (20 Uhr) treffen die Ulmer in Fürstenfeldbruck auf den Tabellenletzten und am Sonntag gastiert der SC Forst in Neu-Ulm (18 Uhr).

Bei den Bruckern gilt es, sich schnell an die äußeren Umstände zu gewöhnen – der EV spielt im Freiluftstadion. „Das ist für die Spieler immer eine Umstellung, schon allein wegen den Lichtverhältnissen“, erklärt das Vorstandsmitglied Georg Meißner. Dennoch sollten sich die Devils aufgrund der individuellen Klasse und ihres Laufes von 14 ungeschlagenen Partien in Folge durchsetzen. „Laut Papier sind wir klarer Favorit und das sollten wir auch zeigen“, fordert Meißner.

Am Sonntag (18 Uhr) treffen die Donaustädter dann auf die Nature Boyz und gegen die hat der Tabellenführer noch etwas gut zu machen. Vor zwei Monaten schrammten die Ulmer im Hinspiel in Forst mit einer erschreckend schwachen Leistung durch einen 4:3-Erfolg knapp an einer Blamage vorbei. Diese Erinnerung wird sicherlich für extra Motivation bei den Spielern sorgen, wobei Meißner warnt: „Wir tun uns immer schwer gegen Forst. Die liegen uns nicht.“ Mit weiteren sechs Punkten ist den Ulmern die Aufstiegsrunde vier Spiele vor Ende der Hauptrunde dann nicht mehr zu nehmen.

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In Sachen Verstärkungen gehen die Ulmer vorerst nicht auf die Suche. Zum einen lichtet sich das Lazarett allmählich (Benedikt Stempfel spielt bereits wieder und Jonathan Schalk und Joshua Eckmann trainieren). Bei Nicklas Dschida und Martin Niemz sollte es nächste Woche wieder mit dem Training klappen. Und zum anderen wollen die Verantwortlichen den bisherigen Spielern auch das Vertrauen in der Aufstiegsrunde schenken. „Es schadet dem Teamspirit, wenn ein Neuer kommt und einen anderen Spieler auf die Bank verdrängt“, ist sich Meißner sicher. Was aber nicht heiße, dass die Devils im Falle einer gravierenderen Verletzung bis zum Ende der Transferfrist (31. Januar) nicht aktiv werden.

Für Meißner spielt der Tabellenplatz indes keine große Rolle: „Ich habe da keine großen Ambitionen, ob wir am Ende des Tages Erster oder Vierter werden. Im Januar gilt es dann, sich zu beweisen und abzurufen.“ Die ersten vier Teams der beiden Landesliga-Gruppen spielen die Play-off-Teilnehmer zum Aufstieg in die Bayernliga aus. (duja)

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