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Ursberg

23.12.2020

DRW in Ursberg nimmt zehn Elektroautos in Betrieb

Das DRW in Ursberg rüstet auf Elektroautos um.
Bild: Christoph Lotter

Das Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg geht weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität. Mit den neuen Fahrzeugen sollen 6,5 Tonnen CO2 eingespart werden.

Das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) geht den nächsten Schritt in Richtung klimaneutrales Sozialunternehmen. Die in drei Regierungsbezirken tätige kirchliche Stiftung für Menschen mit Beeinträchtigung stellte jetzt zehn E-Autos in Dienst, die eigens auf den klimafreundlichen Elektroantrieb umgerüstet wurden. Diese E-Autos sind für Wohneinrichtungen von Menschen mit Behinderung an den Standorten Aschaffenburg, Ursberg, Pfaffenhausen sowie Kloster Holzen und Augsburg bestimmt. „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Handicap kann nur gelingen, wenn die persönliche und individuelle Mobilität dieser Personengruppe möglich ist“, sagte Josef Liebl vom Vorstand des DRW bei der Übergabe der Fahrzeuge. „Mit den neuen E-Autos können wir jetzt besonders Kurzstreckenfahrten zum Einkaufen, Arzt oder für Freizeitaktivitäten ökologisch sinnvoller durchführen.“ Weitere Stromer sollen im DRW in Kürze dazukommen.

DRW in Ursberg hat auch die nötige Ladeinfrastruktur installiert

Das DRW hat errechnet, dass durch diese Maßnahme jährlich rund 6,5 Tonnen CO2 zusätzlich eingespart werden können. Gefördert wird dieser Wechsel von der Bundesregierung mit einem Umweltbonus in Höhe von 90000 Euro. Die Elektrofahrzeuge werden vom DRW geleast. Die Wahl für einen auf die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen ausgerichteten Stromer fiel schließlich auf den ABT e-Caddy von Volkswagen.

Die elektrifizierten Fahrzeuge sind auf Höchstgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern, optional bis Tempo-120 ausgelegt. Die kombinierte Reichweite beläuft sich auf bis zu 159 Kilometer mit einer Batterieladung und bis zu 167 Kilometer im Stadtverkehr. Die Batterie ist mit Wechselstrom an einer 7,2 kW-Wallbox in rund fünf Stunden wieder vollständig aufgeladen. An einer Schnellladestation mit 50 kW erfolgt dieser Vorgang in rund 50 Minuten zu 80 Prozent Ladeleistung. Die nötige Ladeinfrastruktur, die an jeder „E-Tanksäule“ mit Wallbox-Ladesystemen ausgestattet ist, wurde in den vergangenen Wochen vom DRW-Bau- und Elektrobetrieb an den Bestimmungsorten der E-Autos installiert.

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