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Krumbach

15.06.2017

Deutschlands Handball-Zukunft zeigt in Krumbach ihr Können

Das Team von Bundestrainer Jochen Beppler (links) will sich in Krumbach auf WM-Temperatur bringen.
Bild: Hubert Kemper/DHB

Die U19-Nationalmannschaft tritt im Schulzentrum gegen die Auswahl Italiens an. Der TSV Niederraunau erhofft sich davon auch einen Impuls für die eigene Jugend.

Im Krumbacher Schulzentrum gibt es am Sonntag womöglich den einen oder anderen künftigen Handball-Nationalspieler zu bestaunen. Auf Einladung des TSV Niederraunau kommt es ab 16 Uhr zu einem Länderspiel der U19-Nationalmannschaft gegen die Auswahl Italiens. Der Test findet im Rahmen eines Trainingslagers statt, das Deutschlands größte Handball-Talente in Herrsching am Ammersee abhalten.

Im Kader des Jahrgangs 1998/1999 finden sich zahlreiche A-Jugend-Bundesligaspieler, sie kommen aus dem Nachwuchs großer Klubs wie der Füchse Berlin, der SG Flensburg-Handewitt, des SC Magdeburg oder der HSG Wetzlar. Bei letzterem Verein gehört Torhüter Till Klimpke beispielsweise sogar schon zum Profi-Kader. Die Zuschauer können von den Youngstern hochklassigen Handball erwarten.

Das Spiel dient der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft

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Bundestrainer Jochen Beppler verspricht eine engagierte deutsche Mannschaft. „Die Jungs freuen sich, dass sie ihr Land vertreten dürfen. Sie spielen Handball mit Herz und mit Begeisterung.“ Am heutigen Mittwoch beginnt das Trainingslager beim TSV Herrsching. Es dient der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die vom 8. bis zum 20. August in Georgien stattfindet. Italien ist für Beppler genau der richtige Gegner. „Es ist eine kleine Handball-Nation, die aber stark im Kommen ist. Für uns ist der Gegner unbekannt, genauso wie unser Auftaktgegner bei der WM, Chile.“ Beppler erhofft sich so, seinen Schützlingen den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Spielsystemen näherbringen zu können. Außerdem soll während des Lehrgangs die Entscheidung über den endgültigen WM-Kader fallen. Die weiteren Vorrunden-Gegner der Deutschen sind Island, Japan, Algerien und Gastgeber Georgien.

Über Krumbach als Handballstandort weiß Jochen Beppler nach eigenem Bekunden wenig. Er hofft aber auf eine volle Halle und ein begeisterungsfähiges Publikum. „Ich freue mich, wenn wir so helfen können, den Handball in Bayern weiter nach vorn zu bringen.“

In der Halbzeitpause gibt es eine Showeinlage

Auch Bernd Maisch hofft auf viele Zuschauer. Unter ihnen werden laut Niederraunaus Abteilungsleiter auch Ex-Nationalspieler Jochen Fraatz und der Präsident des Bayerischen Handball-Verbands, Georg Clarke, sein. In der Halbzeitpause wird es zudem eine Showeinlage der Tanzschule Damerau geben.

Besonders hofft Maisch aber, dass der hochklassige Jugendhandball auch eine Motivation für den eigenen Nachwuchs sein wird. „Wenn sie sehen, was alles möglich ist, nehmen sie das vielleicht auch in die Jugend-Teams des TSV mit.“ Mehrere Niederraunauer Mannschaften spielen in der kommenden Saison in der Landesliga, die männliche B-Jugend geht in der Bayernliga an den Start.

Bis in den Nationalkader ist es zwar ein sehr weiter Weg. Aber vielleicht geht ja auch ein Raunauer irgendwann in Schwarz-Rot-Gold auf Torejagd.

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