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Krumbach/Thannhausen/Ursberg

11.04.2018

Für ein radfreundliches Mittelschwaben

Das jüngste E-Bike-Projekt des Dominikus-Ringeisen-Werks wird von vielen begrüßt. Doch etlichen Kommunen gibt es in Sachen Radlerfreundlichkeit noch viel Luft nach oben.

Das Rad mehr nutzen: Es gibt wohl kaum jemanden, der dies nicht befürwortet. So ist es auch keine Überraschung, dass es viel Lob für das jüngste Ursberger E-Bike-Projekt gibt. In der Tat setzt das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) mit diesem Projekt einen beeindruckenden Akzent. 86 E-Bikes werden beschafft, Mitarbeiter und Menschen mit Behinderung profitieren davon in gleichem Maß. 547000 Euro kostet das Projekt, 70 Prozent davon übernimmt der Bund. Der erhofft sich natürlich, dass Projekte wie jetzt in Ursberg Nachahmer finden.

Das ist zu wünschen. Denn wer in die heimischen Kommunen blickt, der sieht rasch, dass es da in Sachen Radlerfreundlichkeit noch reichlich Luft nach oben gibt. Die innerörtlichen Radwegeverbindungen können noch an vielen Stellen verbessert werden, Angebote wie etwa Radverleih im öffentlichen Raum sucht man vergeblich. Auch für die Verwaltungen der Städte und Gemeinde gäbe es vielfältige Möglichkeiten, E-Bikes im Sinne des Ursberger Modells zu nutzen. Aber das „Autoland“ Deutschland tut sich mit dem Thema Fahrrad leider nach wie vor schwer.

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