Tischtennis

19.12.2019

Mindelzeller Marathon

Kerstin Hofbaur verlor in den vergangenen drei Spielen für den SV Mindelzell keine einzige Partie.
Bild: Tobias Glink

SVM-Damen spielen drei Partien innerhalb von fünf Tagen

Eine kräftezehrende Woche liegt hinter den Tischtennis-Damen des SV Mindelzell. Drei Matches innerhalb von fünf Tagen mussten sie in der Bezirksoberliga bestreiten. Auftakt war die Auswärtsfahrt zum Polizei SV Königsbrunn. Die Partie startete mit der Niederlage beider Doppel. Doch das Spitzenpaarkreuz um Franziska Glink und Kerstin Hofbaur egalisierte die Königsbrunner Führung. Das hintere Paarkreuz verlief ausgeglichen, wobei Katharina Prösel zu Zeller Gunsten siegte. Im vorderen Paarkreuz erfolgte erneut eine Punkteteilung, bei der Hofbaur ihren zweiten Tagessieg einfahren konnte. Dann erkämpften sich die Königsbrunner durch zwei Einzelgewinne im hinteren Paarkreuz eine 6:4-Führung. In den Überkreuzpartien punktete lediglich Franziska Glink und so ließ sich die 5:8-Niederlage nicht mehr vermeiden.

Zwei Tage später reisten die Zellerinnen zum TTC Langweid III. Der Gegner musste krankheitsbedingt stark ersatzgeschwächt antreten und die Gäste entschieden die Partie überraschend klar mit 8:1. Lediglich Franziska Glink verlor das Spitzenspiel gegen die starke Nummer eins Anna Kaps.

Schließlich empfing der SVM noch den punktgleichen Tabellennachbarn TSV Herbertshofen III. Erneut startete das Team gut in die Partie und ging durch Doppelerfolge von Glink/Prösel und Hofbaur/Kerler mit 2:0 in Führung. Nachdem im Spitzenpaarkreuz sowohl Glink als auch Hofbaur punkteten, konnte die Führung auf 4:0 ausgebaut werden. Doch dann wendete sich im mittleren Spielverlauf das Blatt und die Gäste konnten auf den Zwischenstand von 5:5 ausgleichen. Lediglich Kerstin Hofbaur sicherte sich in ihrem zweiten Einzel einen Sieg. In den folgenden vier Überkreuzpartien konnte erneut nur Hofbaur punkten, was eine unglückliche 6:8-Niederlage für die Zellerinnen bedeutete.

Mindelzeller Marathon

„Gerne hätten wir mehr Punkte in der englischen Woche geholt, aber dafür hätten wir die knappen Einzel zu unseren Gunsten entscheiden müssen“, resümierte Mannschaftsführerin Klara Kerler. Die Zellerinnen beenden nun die Vorrunde auf einem mittleren Tabellenplatz. Nach einem Monat Winterpause starten sie am 10. Januar mit der Heimpartie gegen den TTC Langweid III in die Rückrunde.

Ganz so komfortabel ist die Tabellensituation der Zeller Herren in der Bezirksliga nicht. Dabei gelang im jüngsten Spiel gegen Bobingen ein guter Start. Mit Doppelerfolgen von Schneider/Schneider und Pauker/Kerler sowie einem Einzelerfolg von Benjamin Schneider stand es nach den ersten Partien gegen den ersatzgeschwächten Gastgeber 3:2. Es folgten aber vier Siege der Bobinger, denen Punktgewinne von Nico und erneut Benjamin Schneider zum Zwischenstand von 6:5 gegenüberstanden. Der weitere Spielverlauf im mittleren und hinteren Paarkreuz verlief ausgeglichen, sodass ein Schlussdoppel nötig wurde. In einem dramatischen Finale gewannen die Schneider-Brüder mit 20:18 im fünften Satz unsagbar knapp zum 8:8-Unentschieden. „Nach über drei Stunden Spielzeit ist die Punkteteilung ein verdientes Ergebnis für beide Seiten“, resümierte Kapitän Rudi Rothermel. (zg)

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