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Thannhausen

28.03.2018

Tischtennis: Thannhauser Reserve steigt auf

Philipp Mayer steigt mit der zweiten Thannhauser Mannschaft in die Bezirksoberliga auf. Er machte alle Spiele für die TSG.
Bild: Frank Streicher/TSG Thannhausen

Warum den TSG-Damen ein Endspiel bevorsteht und wie die anderen Teams in den Bezirksligen abschneiden.

TSGThannhausen: Die zweite Männer-Mannschaft hat sich durch einen 9:4-Sieg gegen den Kissinger SC vorzeitig den Meistertitel in der 3. Bezirksliga Mitte gesichert. Dank der gleichzeitigen Niederlage des ersten Verfolgers Augsburg-Hochzoll III steht der Aufstieg in die Bezirksoberliga schon vor Saisonende fest. Entscheidend war immer die Teamleistung. Gegen Kissing leistete sich die Thannhauser Nummer eins Stefan Herold einen schlechten Tag, aber die Kollegen glichen das mehr als aus.

Die Thannhauser Damen konnten in der Landesliga beide Auswärtsspiele gewinnen. Beim TSV Herbertshofen II führte das Team schnell mit 5:2, ehe Lisa-Mia Tjarks und Luna Brüller knapp unterlagen. Für die junge Brüller war es innerhalb des hinteren Paarkreuzes die erste Rückrunden-Niederlage überhaupt.

In einem Krimi gewann dann Patrizia Schilling das vermeintlich entscheidende Spiel zum 6:4 – nachdem sie das Spiel im vierten Satz nicht entscheiden konnte, lag sie im Entscheidungssatz bereits hoch zurück, um dann doch noch zu siegen. Schlussendlich gewann die Mannschaft doch noch deutlich mit 8:4, da Brüller die Nummer eins der Gastgeber bezwingen konnte.

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In Prittriching folgte dann ein nie gefährdeter 8:0-Sieg. Lili Takacs baute mit diesem Spiel ihre Bilanz auf unglaubliche 41:0 aus, was bedeutet, dass sie in all ihren bisher 41 Einzelspielen der Saison ungeschlagen blieb.

Im Kampf um den Durchmarsch in die Bayernliga kommt es nun in zwei Wochen zum Endspiel in Stötten. Ein Unentschieden würde den TSG-Damen reichen, um den Relegationsplatz zwei hinter Meister Bobingen zu verteidigen. In der Relegation wartet mit Mateja Cvetnic und Kolbermoor III möglicherweise die eigene Spitzenspielerin aus dem Vorjahr.

SVMindelzell: Den Relegationsplatz sicher haben bereits die Tischtennisdamen des SV Mindelzell in der 1. Bezirksliga. So ging es im letzten Saisonspiel gegen Meister TSV Königsbrunn vor allem um die Ehre. Der SVM schlug sich beim Spitzenreiter zwar achtbar, konnte aber keine Punkte mitnehmen. Die Zellerinnen verloren ihr letztes Saisonspiel mit 4:8.Die Partie startete ausgeglichen. In den Doppeln und im vorderen Paarkreuz gab es Punkteteilungen, wobei man hier durchaus von einer großen Überraschung sprechen konnte.

Mannschaftskapitänin Franziska Steeger besiegte nach kämpferischer Leistung die Königsbrunner Topspielerin Melanie Wantscher in vier Sätzen. Für Wantscher war es die erste Saisonniederlage bei bisher 33 gespielten Einzeln. Das hintere Paarkreuz spielte ebenfalls ausgeglichen. In der zweiten Einzelrunde gab es im vorderen Paarkreuz erneut einen Punktgewinn zum zwischenzeitlichen 4:4. Danach gab es nun für die Zellerinnen nichts mehr zu holen und die Gastgeber gewannen die folgenden vier Partien zum Stand von 8:4. „Beim Stand von 4:4 träumt man natürlich von einem Punkt, aber dann wurden uns unsere Grenzen aufgezeigt. Wir gratulieren den Königsbrunnerinnen zur sicheren Meisterschaft und freuen uns über unseren überraschenden Vizetitel“, resümierte Kapitänin Steeger.

TTCHasberg: Wie erwartet hat es für die Damen des TTC Hasberg nicht gereicht, den letzten Platz in der 1. Bezirksliga noch abzugeben. Beim Saisonfinale in Burgau setzte es eine deutliche 2:8-Niederlage.

Irgendwie war schon vor dem Spiel schon zu spüren, das nach der unverdienten Niederlage in Augsburg die Luft raus war und so startete auch das Match wie ein Spiegelbild der gesamten Saison. Zwei völlig unnötige Doppelniederlagen brachten das Team sofort wieder in Zugzwang. Maria Berger konnte zwar nach 0:2-Satzrückstand mit einer starken Vorstellung noch das Ruder herumreißen und zum 1:2 aufschließen, aber danach gelang den Hasbergerinnen lange kein Sieg mehr. Erst Denise Schultheiß zum 2:7 gelang ein weiterer Punkt für die Hasberger Farben.

„Schade, es war eine Saison der verpassten Chancen für uns, aber die Tabelle lügt nicht und wenn man so viele knappe Spiele verliert, dann ist man am Ende halt Letzter. Aber wir werden wieder aufstehen und nächste Saison wieder angreifen“, so Spielführerin Denise Schultheiß nach dem Match.

TSVBalzhausen: Die Herren des TSV Balzhausen traten in der 3. Bezirksliga Mitte zum Derby bei der Reserve des VfL Günzburg an. Die Spieler um Mannschaftsführer Andreas Schütz legten einen furiosen Start hin. Bei allen drei Eingangsdoppeln gingen die Balzhauser als Sieger von der Platte. Nach einem weiteren Sieg im vorderen Paarkreuz lautete der Zwischenstand 4:1 für Balzhausen.

Der weitere Spielverlauf ging in drei Etappen vonstatten. Zunächst holten die Kreisstädter vier Siege in Folge. Danach konterten die Balzhauser mit ihrerseits vier Matchgewinnen in Serie und hatten damit beim Zwischenstand von 8:5 bereits einen Punkt sicher. Dann wechselte die Serie wieder auf die Günzburger Seite über, denn dreimal konnten Smetana, Keisinger (als Ersatz für den verhinderten Alois Müller) sowie das Schlussdoppel Baur/Smetana die Niederlagen nicht abwenden. „Die Punkteteilung geht auf Grund des etwas seltsamen Spielverlaufes vollkommen in Ordnung“, so der Kommentar von Abteilungsleiter Markus Keisinger nach dem Ende der über drei Stunden dauernden Begegnung.

Im letzten Spiel der Saison geht nun es beim zweiten Team vom SV Unterknöringen um den dritten Tabellenplatz, denn beide liegen mit 24:10-Punkten momentan gleichauf.

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