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Kunstgeschichte
01.09.2020

Ein Beispiel antijudaischer Kunst aus Ulmer Hand

Als würde das gerade geborene Christuskind von den Eltern angebetet und von vier Engeln besungen… Dargestellt wird in dieser Holzschnitzarbeit des Ulmer Meisters Daniel Mauch aber etwas ganz anderes…
Foto: Auktionshaus Van Ham

Plus Daniel Mauch erhielt Ende des 15. Jahrhunderts einen Auftrag aus Südtirol. Er sollte eine antijudaistische Legende darstellen und griff auf Christusdarstellungen zurück.

An vielen im Hoch- und Mittelalter erbauten christlichen Kirchen Europas gibt es antijudaistische Darstellungen wie die „Judensau“, über die nicht nur in Wittenberg und Regensburg gestritten wird. Und verzerrte, hässliche jüdische Gesichter zeigen in Folterszenen viele spätgotische Darstellungen der Passion Christi – ob in Malerei oder Druckgrafik. Stereotype Schmähbilder sollten die Christen negativ gegenüber Juden einstellen – in einer Zeit, als Juden in West- und Mitteleuropa auch vorgeworfen wurde, durch Vergiftung der Brunnen die Pest verursacht zu haben. Weiteres Beispiel: In der Bessererkapelle des Ulmer Münsters setzte der Glasmaler Hans Acker Juden an den tiefsten Punkt der Hölle.

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