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12.12.2007

Adam Mitchell wechselt nach Hannover

Servus Adam - Nach den Verteidigern Doug Andress und Alexander Wedl verliert der EV Landsberg 2000 in Stürmer Adam Mitchell einen weiteren Leistungsträger. Der 25-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Hannover Scorpions in die DEL.

Die Freigabe des Vereins hat auch Alexander Wedl erhalten, der zum Ligakonkurrenten Ravensburg wechselt. Neben den beiden Abgängen können die EVL-Verantwortlichen mit Verteidiger Andreas Geisberger aber auch einen "Neuzugang" präsentieren.

Geisberger, der in der vergangenen Saison in Landsberg aktiv war und dessen Pass noch auf der EVL-Geschäftsstelle liegt, schlug ein Angebot des Oberligisten EC Bad Nauheim aus und kann schon am Freitag gegen Ravensburg für den EV Landsberg 2000 auflaufen. Der 21-Jährige, der gestern erstmals am Training teilnahm, sei sicherlich kein Ersatz für Leistungsträger wie Andress und Wedl, habe aber in der vergangenen Spielzeit seine Sache nicht schlecht gemacht, sagt der Sportliche Leiter des EVL 2000, Hans Güßbacher. Zudem würden keine Zahlungen für den Reindl-Pool fällig.

Ein Engagement von Adam Mitchell bei den von Hans Zach trainierten Hannover Scorpions war für die kommende Saison bereits geplant. Nun wechselt der kanadische Angreifer mit sofortiger Wirkung zum DEL-Club nach Niedersachsen. "Wir lassen ihn schweren Herzens gehen", sagt Hans Güßbacher. Der Verein habe sich auf Bitten Adam Mitchells und vor dem Hintergrund der finanziellen Lage zu dem Schritt durchgerungen.

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Nach Auskunft von Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth soll Adam Mitchell bereits am Freitag für Hannover spielen. Warum der Wechsel jetzt so schnell über die Bühne ging, dazu wollte Marco Stichnoth nichts sagen. Allein mit den Personalproblemen in Hannover habe es nichts zu tun, so Stichnoth. Wie Hans Güßbacher dem LT sagte, hätten sich die Scorpions bereit erklärt, in der Vorbereitung auf die kommende Saison zu einem Testspiel in Landsberg anzutreten - die Einnahmen sollen dem EVL 2000 zufließen.

Ein weiteres Freundschaftsspiel - allerdings noch in dieser Runde - soll der EVL 2000 gegen die Augsburger Panther austragen. Der Nachbar aus der DEL will den Landsbergern helfen. Nach dem Ausscheiden der Panther im Pokal sei nun ein Termin in der eisfreien Zeit im Januar frei. Wann die Partie genau stattfinden soll, darüber gibt es noch keine Entscheidung.

In Vorgesprächen zwischen den beiden Vereinen seien mehrere Möglichkeiten gegenseitiger Hilfe durchgesprochen worden, sagt Panther-Hauptgesellschafter Lothar Sigl. Er spricht sich allerdings dagegen aus, dass Augsburger Förderlizenzspieler wie Daniel Huhn oder Christian Wichert in Landsberg spielen, da die Kooperation mit Oberligist Peiting sehr positiv sei.

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