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Landkreis Landsberg

20.01.2021

Corona-Inzidenzwert im Landkreis Landsberg sinkt unter 60

Die Corona-Zahlen im Landkreis Landsberg sinken weiter. Allerdings fehlt aktuell der Impfstoff.
Bild: Peter Schatz (Symbolfoto)

Der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Landsberg sinkt weiter. Bei den Todesfällen gibt es einen Übermittlungsfehler.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz, der angibt, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet gegeben hat, ist im Landkreis Landsberg knapp unter 60 gesunken: von 69,8 am Dienstag auf 59,8 am Mittwoch. Zudem teilt das Landratsamt mit, dass in diesen Tagen rund 50.000 FFP2-Masken an Bedürftige verteilt werden.

Die Zahl der Infizierten stieg um elf auf gesamt 2626. Aktuell sind laut Landratsamt 79 neu auf das Virus getestete Personen in Quarantäne. Am Dienstag lag deren Zahl noch bei 92. Hinzu kommen 162 Kontaktpersonen, die ebenfalls zu Hause bleiben müssen.

Die Zahl der Todesfälle bleibt gleich

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt weiterhin bei 35, wie das Landratsamt meldet. Das Robert-Koch-Institut vermeldet 36 Todesfälle. Laut Wolfgang Müller, dem Pressesprecher des Landratsamts, liegt ein Übermittlungsfehler, entweder beim Robert-Koch-Institut oder beim Landesamt für Gesundheit, vor. "Wir haben seit einigen Tagen keine Todesfälle im Landkreis", sagt Müller.

Auch im Klinikum in Landsberg bessert sich die Corona-Lage. Dort werden aktuell acht Covid-19-Patienten behandelt, am Dienstag waren es noch elf. Auf der Intensivstation befinden sich weiterhin drei Betroffene, eine Person muss künstlich beatmet werden.

Der Landkreis verteilt rund 50.000 FFP2-Masken an Bedürftige.
Bild: Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-tmn

Das Landratsamt erhält in diesen Tagen vom Freistaat eine Lieferung von rund 50.000 FFP2-Masken, die an Bedürftige verteilt werden sollen. Man habe bereits an die 30.000 Stück erhalten, sagt Pressesprecher Müller. Die Masken sollen in den nächsten Tagen an die Kunden des Sozialamts, des Jobcenters und der Ausländerbehörde verschickt werden. Zudem erhalten die Gemeinden einen Teil der Lieferung um besonders schutzwürdige Personen wie Obdachlose oder pflegende Angehörige damit zu versorgen. Jede Einzelperson erhalte fünf, ein Ehepaar zehn FFP2-Masken.

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