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10.07.2020

Die Stadt ist für ein Flugverbot

Wie der Fliegerhorst genutzt werden soll

Nach der Gemeinde Penzing hat sich jetzt auch die Stadt Landsberg gegen eine weitere fliegerische Nutzung des Fliegerhorsts in Penzing ausgesprochen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Ende März hatte der Gemeinderat Penzing für ein generelles Flugverbot für den ehemaligen Fliegerhorst gestimmt. Das rund 270 Hektar große Gelände liegt zu etwa zehn Prozent auf Landsberger Flur. Deswegen war auch die Stadt vom Luftamt Südbayern zu einer Stellungnahme im Rahmen des Entwidmungsverfahrens aufgefordert worden. Eine eigens dafür einberufene Arbeitsgruppe des Stadtrats beschäftigte sich mit dem Thema.

Wie Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) in der Sitzung sagte, strebe sie mit Penzings Bürgermeister Peter Hammer ( CSU) eine vertrauliche Zusammenarbeit an, die die künftige Nutzung des Geländes durch den ADAC und einen Innovationscampus beinhalte. Diese schließe allerdings eine fliegerische Nutzung, wie etwa durch die Flugsportgruppe Landsberg, aus.

Für die CSU-Fraktion im Stadtrat kommt das Flugverbot eigentlich zu früh, wie Christian Hettmer sagte. Dennoch werde man zustimmen und damit ein Zeichen in Richtung der Gemeinde Penzing für eine gute Zusammenarbeit setzen. Das sah auch Jonas Pioch (Landsberger Mitte) so. „Wir akzeptieren den Willen der Penzinger Bevölkerung“, sagte Zweiter Bürgermeister Moritz Hartmann (Grüne). Dritter Bürgermeister Felix Bredschneijder (SPD) sah es ähnlich. Er erwarte nun „gemeinsame Schritte“ mit der Gemeinde Penzing. (wu)

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10.07.2020

Ich verstehe nicht, wie man einen Traditionsfliegerhorst, den schönsten überhaupt, einfach platt machen kann.

Ds ist bezeichnend für die heutige Zivilgesellschaft und Medienwelt, alles, was Tradition hat, hinwegzufegen.

Macht doch aus diesem schönen Fliegerhorst ein „Event-Gelände“ - und aus den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden Frittenbuden." ..
Zum Ko...

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