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Landsberg

22.05.2015

Ihr Herz schlägt für die Altstadt

Gar nicht viel erklären musste OB Mathias Neuner der neuen Stadtbaumeisterin: Birgit Weber ist über Landsberg top informiert.
Bild: Julian Leitenstorfer

Die neue Stadtbaumeisterin heißt Birgit Weber und lebt in Windach. Bislang war sie in München tätig

Vorfreude und Begeisterung für die neue Aufgabe sprudelten nur so in Form von Worten aus dem Mund der neuen Stadtbaumeisterin von Landsberg, die heute am Abend der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Birgit Weber heißt die 55-jährige Regierungsbaumeisterin, die die Nachfolge von Annegret Michler antreten wird. Wann, das steht noch nicht genau fest. Der Wechsel soll aber vermutlich im Sommer über die Bühne gehen.

Eigentlich steht Birgit Weber schon seit vielen Jahren mit der Stadt Landsberg zumindest mental in Kontakt. Die studierte Regierungsbaumeisterin (TU München) lebt nämlich seit langer Zeit mit ihrem 17-jährigen Sohn in Windach und verfolgte mit Interesse das Geschehen in der Großen Kreisstadt. Wer weiß, hätte sie sich vor zehn Jahren anders entschieden, wäre sie vielleicht schon damals zum Zug gekommen, als die Nachfolge von Hartmut Griesinger ausgeschrieben war. „Mein Sohn war allerdings noch zu klein und die Aufgabe daher zu zeitaufwendig für mich“, erklärte sie gestern bei ihrer Vorstellung im Büro von Oberbürgermeister Mathias Neuner. Jetzt schien die Zeit reif für die 55-Jährige, die noch einmal etwas anderes machen wollte. Dabei ist Birgit Weber bislang sehr standorttreu gewesen. Bei der Stadt München arbeitete sie in der Abteilung Stadtplanung, war mit der Entwicklung der Stadtmitte beschäftigt: „Die Themen waren die Wohnquartierentwicklung oder das zeitgemäße Weiterbauen mit verträglicher Nachverdichtung.“ Dabei machte sie auch Bekanntschaft mit einer intensiven Bürgerbeteiligung, die sich die Stadt München zum Grundsatz gemacht hat.

„Alles Themen, die bei uns nahezu deckungsgleich sind“, freute sich OB Mathias Neuner über die Bewerbung Webers und attestiert den Stadträten eine „hervorragende Wahl“.

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An ihrer neuen Wirkungsstätte sieht die neue Stadtbaumeisterin die künftigen Schwerpunkte in der Nachverdichtung, im demografischen wie auch im Klimawandel. Dem Fachkräftemangel gilt es durch eine gezielte Ansiedlungspolitik (Europan) entgegenzuwirken. Sonst sei alles da, so Weber, gut erarbeitet mit vielen Gutachten.

Was ihr ganz wichtig ist: Qualität der Arbeit. „Über die Qualität erzielen wir einen Mehrwert für künftige Nutzer.“ Dafür ist sie auch bereit, „zäh zu ringen und zu verhandeln“. Andererseits ist sie auch überzeugt, dass zum Beispiel beim Großprojekt Urbanes Leben am Papierbach mit „ehret+klein“ ein toller und guter Investor gefunden sei.

Ist sie einmal da, möchte sie gleich mit Kick-off-Gesprächen beginnen, Themen und Aufgaben seien ohnehin schon viele am Laufen. Sich selbst outet sie als Liebhaber der historischen Bausubstanz der Altstadt, außerdem gehöre sie zu den zwei Dritteln, die den Umbau des Hauptplatzes für „total gut und gelungen“ finden.

Der Sohn findet die Aufgabe übrigens mindestens ebenso gut wie Birgit Weber selbst: „Er ist total stolz.“ Sie selbst glaubt an das Gefühl, in Landsberg gebraucht zu werden, daher „freu ich mich auf die Stadt und deren Menschen.“

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