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Landkreis Landsberg

04.02.2020

Landkreis Landsberg: Sturm legt mehrere Bäume um

Mehrere Feuerwehreinsätze gab es nach dem Sturm am frühen Morgen im Landkreis Landsberg.
Bild: Wolfgang Widemann

Nach Regen und Sturm ziehen Feuerwehr und Polizei im Landkreis Landsberg Bilanz. Zwei Verkehrsteilnehmer kollidieren mit umgestürzten Bäumen.

Der Sturm, der am Dienstagmorgen ab etwa 5 Uhr über den Landkreis Landsberg fegte, hat einigen Feuerwehrleuten eine kurze Nacht beschert. Kreisbrandrat Johann Koller berichtete am Vormittag von 17 Einsätzen, bei denen umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten. Die Einsätze hätten sich über das gesamte Landkreisgebiet verteilt, bebaute Bereiche seien jedoch nicht betroffen gewesen. Zwei Verkehrsteilnehmer kollidierten mit umgestützten Bäumen.

Gegen 5.45 Uhr fuhr ein 56-jähriger Mann mit seinem Leichtkraftrad in Landsberg die Celsiusstraße stadtauswärts. Kurz vor dem Übergang zur Fahrenheitstraße prallte er gegen einen Baum, der aufgrund des Sturmes quer über die Fahrbahn gestürzt war, und den er in der Dunkelheit offenbar zu spät bemerkt hatte, meldete die Polizei. Durch den anschließenden Sturz zog sich die 56-Jährige leichte Verletzungen zu und wurde zur Abklärung ins Klinikum gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 300 Euro.

Gegen 7.55 Uhr fuhr ein 60-jähriger Autofahrer zwischen Ummendorf und Pitzling gegen einen Baum, der offenbar ebenfalls aufgrund des starken Windes über die Straße gestürzt war. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 7500 Euro, so die Polizei.

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Auch im Landkreis Weilheim-Schongau kam es in der vergangenen Nacht zu mehreren Einsätzen wegen umgestürzter Bäume beziehungsweise abgebrochener Äste auf der Fahrbahn. Ein Schwerpunkt lag auf der Staatsstraße 2014 zwischen Birkland und Peiting. Die Straße musste wegen mehrerer umgestürzter Bäume am Dienstagmorgen kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden.

Kurzzeitig wurde die Hochwassermeldestufe eins erreicht

Vor dem frühmorgendlichen Sturm hatte es am Montag praktisch ununterbrochen geregnet. Insgesamt fielen an diesem Tag im Raum Landsberg 52 Liter Regen pro Quadratmeter, so die Daten der Wetterstation in Landsberg. Das entspricht in etwa der Niederschlagsmenge, die sonst im ganzen Februar fällt. Größere Schäden durch Hochwasser wurden nicht bekannt. Kreisbrandrat Koller berichtete von zwei Einsätzen in St. Georgen und Utting, wo Wasser in Kellerlichtschächte eindrang beziehungsweise einzudringen drohte. Die Windach erreichte beim Pegel in Eching in der Nacht auf Dienstag kurzzeitig die Hochwassermeldestufe eins. Im Windachspeicher erhöhte sich der Seespiegel durch den Aufstau um gut zwei Meter.

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