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Landsberg

03.10.2019

Street Food Festival: Herzhafter Genuss in Landsberg

Juliane und Felix Oettel probieren beim Landsberger Street Food Festival am Infanterieplatz den Keltenspieß.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Am ersten Tag kommen viele Besucher zum Street Food Festival nach Landsberg. Warum es diesmal keine Insekten gibt.

Als Felix Oettel zum ersten Mal von seinem Keltenspieß abbeißt, verzieht er das Gesicht. „Ist es scharf?“, erkundigt sich Mutter Juliane. „Nein, lecker“, informiert der Sohn. Dass er das Gesicht verzieht, liegt daran, dass das Fleisch noch sehr heiß ist. Gekauft haben sie den Spieß bei Harry Kilzheimer aus Weilheim, der bislang bei jeder Auflage des Street Food Festivals in Landsberg dabei war.

Das Festival findet zum vierten Mal auf dem Infanterieplatz statt. Der ist am späten Donnerstagmittag sehr gut gefüllt mit Menschen, es herrscht aber kein Gedränge. Aus den Boxen des Landoll Fire Event Trucks klingt Musik, aber nur so laut, dass sich die Besucher noch in angenehmer Lautstärke unterhalten können. Auf der Bühne des Trucks werden bei dem bis Sonntag laufenden Festival auch Bands, Singer-Songwriter und DJs auftreten.

Der Keltenspieß ist 48,5 Zentimeter lang

Wagenbesitzer Harry Kilzheimer ist mit dem Auftakt sehr zufrieden. „So gut lief es am ersten Tag noch nie“, freut er sich über die vielen Besucher auf dem Infanterieplatz. „Das hängt sicher auch mit dem Feiertag zusammen“, sagt er. Das Besondere an seinem 48,5 Zentimeter langen Keltenspieß sei, dass das Fleisch – das er frisch von einem Landwirt bezieht, wie er sagt – auf einem Holzstab steckt, so wie die Kelten es früher getan haben. Zudem halte er sich mit dem Würzen zurück, um den Geschmack nicht zu verfälschen. Ein bisschen Salz, Pfeffer und Paprika und dazu die Soße, deren Zutaten ein Geheimnis sind.

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Acht Euro nimmt er für sein Produkt. Juliane Oettel findet den Preis in Ordnung. „Die Qualität des Fleisches passt“, sagt sie, nachdem sie beim Sohn abgebissen hat. Und auch sei der Aufwand bei der Herstellung für den Besitzer des Foodtrucks höher, äußert sie. Das Festival findet sie gut, auch wenn sie mit den Kindern nicht gezielt den Infanterieplatz angesteuert hat. „Wir wohnen in der Innenstadt und hatten Hunger“, verrät sie. Etwas Süßes soll es später auch noch geben.

Fleisch wird stark nachgefragt

An vielen Foodtrucks gibt es Fleisch, Pulled Pork (gerupfte Sau) fehlt auf fast keiner Angebotskarte. „Es kennt jeder und damit kann man nicht viel falsch machen“, begründet Kilzheimer. Er hat festgestellt, dass die Landsberger große Freunde des Fleisches sind – auch wenn das Kartoffelwerk, die Panini Connection und andere durchaus Alternativen anbieten. Fleisch werde stark nachgefragt. Ausgefallene Produkte wie gebackene Insekten, die bei der vorherigen Auflage angeboten wurden, hätten es da schwerer. „Der Truck mit den Insekten war mit dem Umsatz auch nicht zufrieden. Deswegen ist er diesmal nicht dabei“, sagt Kilzheimer.

Zusätzlich zum Street Food Festival läuft am Samstagabend die Partyreihe „Night Shift“. Im Aquadrat, der Likkalounge, der Sonderbar, dem Rat Pack und dem Moritz kann dann gefeiert werden.

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