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Premiere

08.07.2020

Zum Feiern auf den Schlüsselanger

Bis zu 400 Personen sollen sich auf dem Schlüsselanger zum Landsberger Picknick treffen.
Bild: Thorsten Jordan

Stadt und Rebelz Sound präsentieren das Landsberger Picknick. Wie das funktioniert

Feiern, tanzen und eine gute Zeit erleben – das soll beim Landsberger Picknick auf dem Schlüsselanger möglich werden. Legal und unter Einhaltung gültiger Corona-Richtlinien kann von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Juli, auf der Wiese am Sportzentrum gefeiert werden. Möglich gemacht haben dies die Stadt Landsberg und ihr Kooperationspartner, die Veranstaltungsagentur Rebelz Sound.

Ursprünglich stand ein Autokino-Projekt auf dem Themenzettel, doch das habe sich als uninteressant erwiesen. Im Gespräch wurde dann die Idee des Landsberger Picknicks geboren. „Wir kannten Ähnliches schon aus Portugal und Spanien und haben dieses Konzept auf die aktuellen Verhältnisse umgearbeitet“, sagt der Landsberger Bastian Georgi von Rebelz Sound.

„Wir“, das sind Rebelz Sound, das Veranstaltungsmanagement der Stadt, das Gesundheitsamt und auch die Polizei. „Auf die aktuellen Verhältnisse anpassen“, das bedeute für die maximal 400 Besucher: Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auf dem Gelände, nicht aber in den rund 20 Quadratmeter großen Parzellen, die exakt ausgemessen und auf jeweils fünf Personen ausgelegt werden.

Zum Feiern auf den Schlüsselanger

Die Besucher werden am Freitag mit Elektromusik von einer großen Bühne aus versorgt. Star des Abends wird DJ Pappenheimer (Jörg Ringleb) sein, der sich spontan bereit erklärte, dabei zu sein. Georgi: „Der tritt normalerweise vor 70000 Leuten auf.“ Der zweite Tag steht unter dem Motto „90ies-Picnic“, also im Stil der 1990er-Jahre. Dazu trägt die Landsberger Tanzschule Payer auf einer kleineren Vorbühne mit ihren Schülern bei, die im Stil der 1990er gekleidet das Publikum zum Tanzen animieren werden. Für die Musik sorgen unter anderem die DJs Peter Kandi und Mr.Oggman.

Beide Veranstaltungstage sind Personen ab 16 Jahren vorbehalten. Der dritte Tag, der Picknick-Sonntag, gehöre dafür den Familien. Zugelassen sind Besucher ab zehn Jahren, für Musik sorgen lokale Bands wie etwa „Grünstreifen“ oder Adi Hauke. Ein Zauberer sorgt auf dem Gelände für ganztägige Unterhaltung. Mittags sorgt die Allgäuer Jazz-Initiative für den entsprechenden Groove. Dazu gibt es laut Veranstalter an allen drei Tagen Streetfood wie Burger, Keltenspieße, Salate oder Crêpes gegen den Hunger.

Die Auflagen, so Bastian Georgi, seien extrem hoch, doch gemeinsamer Anspruch der Organisatoren, ob privat oder städtisch, sei das Ziel, „im Rahmen von Corona etwas zu bieten, das man selbst auch verantworten kann.“ Daher kündigt Georgi auch ein Team von 50 bis 60 Mitarbeitern pro Tag an, die auf die Einhaltung der Maskenpflicht und sonstigen Regeln achten. Er hofft darauf, dass „alle mitspielen“. Denn davon hänge es ab, ob es weitere Veranstaltungen während der Corona-Zeit geben könne: „Wir sind so etwas wie ein Präzedenzfall und uns unserer Verantwortung durchaus bewusst“, sagt er. (hön)

für das Landsberger Picknick werden ab sofort im Internet unter www.rebelzsound.ticket.io angeboten.

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