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Eishockey Landsberg

11.01.2019

Bad Kissingen ist für die Landsberg Riverkings kein gutes Pflaster

Für die Landsberg Riverkings (Torwart Markus Kring, rechts Sven Gäbelein) ist Bad Kissingen einfach kein gutes Pflaster. Auch zum Auftakt der Verzahnungsrunde musste sich der HCL geschlagen geben. 

Die Landsberg Riverkings müssen sich den Wölfen auch zum Auftakt der Verzahnungsrunde geschlagen geben. Der HCL-Neuzugang hat sich dennoch gleich gut eingeführt.

Es bleibt dabei: Bad Kissingen ist kein gutes Pflaster für die Landsberg Riverkings. Bereits zum Auftakt der Bayernliga-Vorrunde kassierte das Team von HCL-Trainer Randy Neal eine Niederlage bei den Wölfen und auch zum Start der Verzahnungsrunde musste man sich geschlagen geben – mit 3:6.

Im ersten Spiel das erste Tor

Trotzdem gibt es aus Landsberger Sicht auch eine gute Nachricht: Neuzugang Fabio Carciola erzielte im ersten Spiel gleich sein erstes Tor für die Riverkings. Und nicht zu vergessen: Nach dem Fehlstart in die Vorrunde beendeten die Landsberger diese immerhin auf Platz zwei. Auch Randy Neal sah eher die guten Dinge: „Wenn man verliert, kann man natürlich nicht ganz zufrieden sein, aber vor allem im zweiten und im letzten Drittel haben wir sehr gut gespielt und viel Druck gemacht.“

Dass man im ersten Abschnitt Probleme hatte, könne man auch auf die lange Busfahrt zurückführen – fünf Stunden waren die Landsberger unterwegs – „auch wenn das zum Eishockey dazu gehört“. Und zum Schluss sei mit dem abgefälschte Tor einfach Pech dabei gewesen. „Aber so ist das: Mal hat man Glück, mal Pech“.

Der Trainer muss ein Zeichen setzen

Tatsächlich dauerte es wieder keine Minute und die Riverkings kassierten ihren ersten Gegentreffer – eine Schwäche, die immer noch nicht überwunden ist. Die Landsberger hatten von der langen Anfahrt noch schwere Beine und waren meist den berühmten Schritt zu langsam. Erst in den letzten fünf Minuten des ersten Drittels tat sich wieder was auf der Anzeigetafel: Dem Ausgleich durch Thomas Fischer (15.) folgte nur eine Minute später ein Doppelschlag der Wölfe, die damit 3:1 führten.

Zeit, für Trainer Randy Neal ein Zeichen zu setzen: Er nahm Keeper Markus Kring vom Eis und brachte Christoph Schedlbauer. Immerhin: Das 4:1 in der 20. Minute beantwortete Landsbergs Neuzugang Fabio Carciola mit dem 2:4 – der HCL war wieder im Spiel. Und die Riverkings steigerten sich. Im zweiten Abschnitt gingen die Landsberger aggressiver zu Werke, zeigten sich viel besser in den Zweikämpfen und erspielten sich so ein leichtes Übergewicht – hatte im ersten Abschnitt Bad Kissingen mehr Chancen, so drängten jetzt die Riverkings. In der 40. Minute gelang Michael Fischer der inzwischen schon längst überfällige Treffer zum 3:4 und damit ging es in die zweite Pause.

Den Schuss unglücklich abgefälscht

Hoch motiviert starteten die Landsberger ins letzte Drittel, und hatten sehr gute Chancen, aber der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Bad Kissingen verteidigte den Vorsprung geschickt und in der 49. Minute fiel die Vorentscheidung. Simon Eirenschmalz stellte mit einem unglücklich abgefälschten und unhaltbaren Schuss auf 5:3. Landsberg setzte zum Schluss noch mal alles auf eine Karte, nahm den Keeper vom Eis, so kam Bad Kissingen noch mit einem Empty-net-Goal zum 6:3-Endstand.

Am Sonntag kommt Füssen

Am Sonntag steht das erste Heimspiel in der Verzahnungsrunde für die Landsberger an. Zu Gast ist dann der EV Füssen. In der Vorrunde hatten die Riverkings in Füssen einen 5:4-Sieg gefeiert, zu Hause allerdings musste sie sich im Dezember beim „Klassentreffen“ mit 3:7 deutlich geschlagen geben. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

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