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Landsberg

23.10.2020

Der TSV Landsberg will wieder jubeln

Alessandro Mulas steuerte im Hinspiel einen Treffer zum Sieg gegen Nördlingen bei. Heute findet das Rückspiel statt. Die Landsberger hoffen, die Punkte aus dem Donau-Ries entführen zu können.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Die Landsberger Fußballer wollen in Nördlingen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Der Trainer warnt davor, den Gegner zu unterschätzen und hat einen Wunsch.

Im Heimspiel vergangene Woche hat der TSV Landsberg in der Bayernliga Süd zwei Punkte liegen lassen. Am heutigen Samstag in Nördlingen soll es besser laufen. Der Trainer, Edgar Weiler, hat vor allem einen Wunsch an seine Spieler.

„Es wäre wichtig, mal kein Gegentor zu kassieren. Vorne sind wir so gut aufgestellt, dass uns eigentlich immer ein Treffer gelingt“, sagt der Trainer, der das Amt im Sommer übernommen hat. Gegen Ismaning am vergangenen Wochenende hatte seine Mannschaft bis zur 74. Minute noch 2:0 geführt, am Ende reichte es allerdings nicht zu mehr als einen 2:2-Unentschieden. Jetzt geht es zum relativ abgeschlagenen Tabellenletzten Nördlingen. Die Rieser haben bisher zehn Punkte weniger gesammelt als die Lechstädter und sind deswegen abgeschlagen Letzter. Doch auch der TSV braucht dringend Punkte, um die Klasse halten zu können.

Marco Haller hat schon Zweite Bundesliga gespielt

Marco Haller, er hat in der 3. Liga unter anderem schon für Würzburg, Regensburg und Aalen gespielt und stand für das Team von der Ostalb sogar 22-mal in der Zweiten Bundesliga auf dem Platz. Auf den Mittelfeldmann – sechs Tore bislang – müssen die Gäste aufpassen. Er hat in dieser Saison vier von fünf Elfmetern verwandelt.

Landsbergs Trainer Edgar Weiler warnt davor, Nördlingen aufgrund des Tabellenplatzes zu unterschätzen. „Sie hatten sehr viel Verletzungspech. Solche Ausfälle hat man zwar nicht in der Hand, aber für Aufsteiger wird es sehr schwierig, unter solchen Bedingungen den Klassenerhalt zu schaffen.“

Landsberg hat das Hinspiel gewonnen

Und aus Sicht von Edgar Weiler hat Nördlingen – das rechnerisch den Klassenerhalt noch schaffen kann – noch einen weiteren Vorteil: „Sie können befreit aufspielen, weil sie nichts mehr zu verlieren haben.“ Und Nördlingen konnte zuletzt gegen die Reserve von Jahn Regensburg mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern und drei Punkte verbuchen. Zuversicht können die Lechstädter aus dem Hinspiel schöpfen, das sie mit 3:1 gewannen. Die Torschützen damals: Alessandro Mulas, Andreas Fülla und Orkun Tugbay. Letzterer ist inzwischen nach Dachau gewechselt.

Verzichten muss der Landsberger Trainer bei der Partie auf Verteidiger Maximilian Holdenrieder, Mittelfeldspieler Philip Gmell und Angreifer Philipp Siegwart. Ein Fragezeichen steht noch hinter Mittelfeldspieler Dennis Hoffmann, der acht Wochen verletzt war. „Er hat zwar wieder mittrainiert, aber ob er schon zum Einsatz kommt, müssen wir schauen“, sagt Weiler über den Neuzugang aus Pipinsried.

Philipp Siegwart fehlt Landsberg verletzungsbedingt.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Nördlingens Trainer Daniel Kerscher sagt zu der Partie: „Nach dem Auswärtserfolg in Regensburg wollen wir im Heimspiel gegen Landsberg die Punkte in Nördlingen behalten, wenngleich wir wissen, dass dies eine schwere Aufgabe wird“. Nick Geiß wird wegen eines Muskelfaserrisses circa drei Wochen ausfallen. Julian Bosch konnte die ganze Woche nicht trainieren, sein Einsatz am Samstag ist fraglich. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Florian Wenninger. Er musste nach einem Foul in Regensburg schon nach einer Viertelstunde ausgewechselt werden und laboriert an Rückenproblemen.

Stand gestern, können sich bis zu 200 Zuschauer das Spiel in Nördlingen ansehen, berichten die Rieser Nachrichten. Im gesamten Stadion müssten die Besucher aber eine Maske tragen, heißt es weiter.

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