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Landsberg

14.01.2020

Der Trainer der Landsberger Handballer ist gewaltig genervt

Trainer Dirk Meier nervt es inzwischen gewaltig: Immer wieder bringt sich seine Mannschaft wegen eines Durchhängers um den eigentlich verdienten Lohn. 

Plus Die Herren  des TSV Landsberg erleben gegen Fürstenfeldbruck ein Déjà-vu: Wieder spielen sie gut mit und gehen  doch leer aus. Die Frauen kämpfen mit enormen personellen Problemen.

Weihnachten – und damit die Zeit der Geschenke liegt schon einige Zeit zurück. Das mussten auch die Landsberger Handballer erfahren. Wobei die Herren nach der Partie gegen Fürstenfeldbruck etwas ratlos zurückblieben.

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Gegen den Bezirksoberliga-Spitzenreiter HSG Würm-Mitte II war für die TSV-Damen wie erwartet wenig zu holen. Die personellen Probleme erschwerten die Aufgabe zusätzlich. Trotzdem startete man ordentlich. Nach einem schnellen Rückstand (1:6/8.) gelang es besser, sich Chancen herauszuspielen, und Landsberg verkürzte auf 4:7 (11.). Dann jedoch ließ die Qualität im Angriff wieder nach, und zur Pause hatte die HSG mit dem 16:8 bereits für eine Vorentscheidung gesorgt.

Der Rückstand wächst an

Die zweite Halbzeit dominierten die Gäste: Sie schöpften aus einer vollen Bank und erwiesen sich als Aufstiegsaspirant. Der Landsberger Angriff fand nicht mehr die Lücken, oder scheiterte an der Torhüterin. Jessica Menius suchte immer wieder die Möglichkeiten im Eins-gegen-Eins und schonte sich nicht. Ein paar Treffer waren der Lohn, das reichte aber nicht, um den Verlauf des Spiels zu verändern. So wuchs der Rückstand bis zum 15:34-Endstand an. Gefasst nahm Trainer Ecki Herber das Ergebnis hin. „Es war schon klar, dass das schwer werden würde. Für meinen Geschmack ist es etwas zu deutlich.“

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TSV: Nadja Marx, Veronika Stöcker, Annkatrin Enders (2), Barbara Bonfert (2), Franziska Kemeny, Eliane Abe, Jana Ludwig (1/1), Julia Anders, Stella Makella (2), Julia Hahn (1), Sandra Kohlberg (1), Jessica Menius (6).

Das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre, war den Herren nach dem Spiel gegen FürstenfeldbruckIII anzusehen. Wieder hatte man gegen ein Topteam der Bezirksoberliga lange mitgehalten, zunächst auch geführt, aber aufgrund einer schwachen Phase verloren.

Landsberg geht in Führung

Die Gastgeber begannen engagiert und mit Tempo. Das 3:1 nach zwei Minuten war verdient. Den 3:3-Ausgleich steckte man schnell weg und legte wieder auf 8:5 vor (12.). Doch dann scheiterte man immer öfter an der guten gegnerischen Abwehr. Die Ballverluste nutzte Bruck konsequent aus. Besonders der quirlige, technisch sichere Kreisläufer war nicht zu halten – Tobias Prestele hat nicht umsonst bis vor Kurzem noch in der Regionalliga gespielt. So wuchs der Rückstand auf 8:15 (27.) an. Wenigstens brach Fynn Meier noch den Bann mit einem Siebenmeter zum 9:16-Halbzeitstand. Der zweite Durchgang begann mit einem schnellen Tor der Gäste, dann kam Landsberg besser ins Spiel – die Mannschaft zeigte, dass man sich noch nicht geschlagen geben wollte. Langsam holte man wieder auf, um das Spiel noch zu drehen, reichte es aber nicht – mit 26:31 ging die Partie verloren.

Alles andere als zufrieden war Trainer Dirk Meier: „Es nervt gewaltig, dass wir wieder gut mitspielen, führen und am Schluss wieder nichts in der Hand haben. Ich hab‘ ja schon vor dem Spiel gesagt, Grundlage muss die Abwehr sein, und da haben wir heute nicht das Notwendige gebracht.“ (lt)

TSV: Leif Erhard, Dominik Keller, Tobias Giez (2), Christian Eisen (3), Johannes Kauter (2), Fynn Meier (6/4), Moritz Hierstetter, Max Kaltstein (5), Alexander Schwarz (6), Lukas Spieß, Gatto Piepenburg (1), Mustafa Uyar (1).

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