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Seniorenrunde

18.03.2015

Die Lechschützen sind der lachende Dritte

Die Lechschützen Landsberg wurden diesmal Meister in der Gauliga (von links) Peter Braun, Edmund Schnappinger, Benedikt Braunmiller, Rainer Seitz und Waldemar Wallat.
Bild: Julian Leitenstorfer

Im letzten Durchgang schwächelten die Titelanwärter und machten damit den Weg frei für die Landsberger

Das Finale der Senioren im Schützengau Landsberg mit dem Luftgewehr aufgelegt passt als Höhepunkt perfekt zu einer ungewöhnlichen Saison. Alle drei Titelanwärter gingen nämlich bei der letzten Runde leer aus. Damit sind erstmals die Lechschützen Landsberg Gesamtsieger und Nachfolger des Lokalrivalen Adlerhorst.

Mit 893 Ringen boten die Lechschützen auch zum Abschluss eine meisterwürdige Vorstellung. Doch sie erwischten mit Adlerhorst einen entthronten Titelverteidiger, der es noch einmal wissen wollte. Reinhard Krist mit der vierten 300er-Serie in dieser Saison, Horst Chmielewski (299) und Peter Schwarz (298) stellten mit großartigen 897 Ringen den Gaurekord ein. Zum Schluss hatten dann beide Teams Grund zum Feiern.

Die Vier scheint bei den Senioren eine magische Bedeutung zu besitzen. Nach der Einführung der Punktrunde hatte Pürgen die ersten vier Jahre das Feld beherrscht. Für Nachfolger Adlerhorst Landsberg ist nun ebenfalls nach der gleichen Zeitspanne die Regentschaft mit Platz sechs zu Ende. Der neue Meister Lechschützen hat eine sprunghafte Entwicklung hinter sich. Noch vor zwei Jahren war er nur haarscharf dem Abstieg aus der Gauliga entgangen. Und auch in dieser Saison war er bei Halbzeit lediglich auf Rang fünf platziert.

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Die große Chance, am Ende doch noch das Rennen zu machen, vergeben haben Seestall und Pürgen. Beide Titelanwärter mussten beim letzten Durchgang auf bewährte Spitzenkräfte verzichten – Seestall auf das Ehepaar Lerchenmüller, Pürgen auf Helmut Frank. Dies war sicherlich mit ein wichtiger Grund für die überraschenden Niederlagen gegen Scheuring und Ramsach.

Dass für die zweite Garnitur eines Vereins die Gauliga doch eine Nummer zu groß ist, musste als erstes Pürgen II erfahren. Ohne Punktgewinn geht es zurück in die A-Klasse. Dort setzte Denklingen seinen Vormarsch der letzten Jahre eindrucksvoll fort und holte sich bei nur einem Minuspunkt überlegen den Titel. Zum Abschluss zeigten die Fuchstaler mit 892 Ringen noch einmal, dass sie auch in der Gauliga ganz kräftig mitmischen können. Entscheidenden Anteil daran hatte Wolfgang Igl, der ebenfalls alle 300 Ringe abräumte. 299 Ringe gelangen Manfred Gerstmaier aus Scheuring, 298 Peter Braun und Benedikt Braunmiller vom neuen Meister, Edmund Schnappinger (Lechschützen II) und Andreas Rager aus Großkitzighofen.

Mit seiner vierten 300er-Serie in der Rückrunde sicherte sich Adlerhorst-Schützenmeister Reinhard Krist doch noch den Sieg in der Einzelwertung vor dem noch bei Halbzeit führenden Helmut Frank aus Pürgen – mit der Mannschaft und auch noch in der Einzelwertung die Spitzenposition abzugeben, das war Krist doch zu viel des Guten. Hinter dem Zweitplatzierten Frank folgen zwei weitere Gewinner der Rückrunde. Die Seestaller Neueinsteigerin Jutta Lerchenmüller als treffsicherste Frau der Punktrunde schob sich vom siebten auf den dritten Rang, Mannschaftsführer Peter Braun von den Lechschützen vom zehnten auf den vierten Platz.

In der A-Klasse blieb Karl Linder mit hauchdünnem Vorsprung vor seinem Teamkameraden Wolfang Igl vorne.

Für das weiterhin sehr hohe Niveau der Senioren spricht, dass in dieser Saison zehn Starter die Optimalausbeute von 300 Ringen schafften. Darunter sind gleich vier Lechschützen und das Spitzenduo des A-Klassenmeisters Denklingen.

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