Newsticker

Auseinandersetzungen bei Protesten gegen die Corona-Politik in Rom

Bayernliga

29.03.2015

Ein Derby mit nur wenig Glanz

Punkteteilung in der Bayernliga: Landsberg (grün) und Schwabmünchen spielten 1:1.
Bild: Julian Leitenstorfer

Landsberg und Schwabmünchen teilen sich im Derby die Punkte.

Vor der stattlichen Kulisse von 560 Zuschauern trennten sich der TSV Landsberg und der TSV Schwabmünchen im Bayernliga-Derby mit einem letztlich gerechten 1:1-Unentschieden. Die Revanche für die 0:1-Hinspielniederlage gelang den Landsbergern zwar nicht, der große Abstand zu den Relegationsplätzen bleibt aber erhalten.

In der ersten Halbzeit, bei der man von den abstiegsbedrohten Gästen meinen konnte, es ginge für sie um nichts, war die Heimelf die technisch bessere Mannschaft, die es mit Kombinationen versuchte, wobei der letzte Pass jedoch einfach nicht ankam. Schwabmünchen spielte meist mit hohen Bällen, die aber meist von den starken Innenverteidigern Peter Knechtel und Maxi Süli abgefangen wurden.

Nach einer Viertelstunde Abtasten war es Daniel Neuhaus, der nach Zuspiel von Manuel Detmar etwas zu zögerlich agierte und vier Minuten später mit einem Volleyschuss aus 20 Metern genau Gästekeeper Steidle in die Arme schoss. Von den Gästen war in den ersten 45 Minuten so gut wie nichts zu sehen, ein Eckball (25.) der nichts einbrachte und kein einziger Torschuss waren die magere Ausbeute. Dennoch etwas überraschend die Führung für den TSV in der 43. Minute: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte von Qendrim Beqiri verpasste Daniel Neuhaus den Ball, irritierte damit aber Schwabmünchens Dominik Sandner in der Innenverteidigung, sodass Stefan Strohhofer allein vor dem Tor auftauchte und souverän abschloss. Mit dem verdienten 1:0 wurden auch kurz danach die Seiten gewechselt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Die Pausenansprache von Trainer Rene Ott zeigte bei den Gästen Wirkung, denn sie kamen wesentlich engagierter und aggressiver aus der Kabine. Die Einwechslung von Gabriel Önat (47.) brachte auf der linken Seite auch mehr Schwung und sorgte für immer mehr Gefahr. So konnte der wieder sehr sichere Tobias Heiland nach einem Stellungsfehler in der TSV-Abwehr einen Heber von Önat gerade nach zu einem Eckball abwehren (54.).

In der 66. Minute war er dann aber geschlagen. Nach einem schönen Angriff – wieder über links – setzte sich Thomas Rudolph im Strafraum clever durch und ließ Heiland keine Chance. In der verbleibenden Spielzeit war Schwabmünchen um den Siegtreffer bemüht, außer ein paar Eckbällen, die für keinerlei Gefahr sorgten, sprang aber nichts dabei heraus.

Landsbergs Trainer Sven Kresin war nach dem Schlusspfiff sicherlich nicht alleine mit seiner Meinung, dass das Nachbarschaftsduell insgesamt auf keinem sonderlich hohen Niveau stattfand und das Unentschieden gerecht war.

Landsberg: Heiland, Gilg, Süli, Strohhofer, Fülla, Wochnik, Knechtel, Storhas, Detmar (71. Nuscheler), Neuhaus (78. Zinner), Bequiri.

Schwabmünchen: Steidl – Sandner, Zerle, Danke (78. Frey), Uhde (46. Ludwig), Rucht (48. Önat), Raffler, Heinzinger, Fischer, Schmidt, Rudolph.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren