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Fußball

17.07.2014

Eine gute Lehrstunde

VfL-Keeper Norbert Walter musste im Freundschaftsspiel gegen Landsberg mehrmals Kopf und Kragen riskieren (hier gegen Arek Wochnik). Fazit der Denklinger: Es war eine gute Lehrstunde.
Bild: Thorsten Jordan

Bayernligist Landsberg lässt Denklingen keine Chance

Roland Krötz, der verletzt zuschauen musste, wollte keinen Tipp abgeben. „Der Klassenunterschied aber sollte schon zu sehen sein“, meinte der Mittelfeldregisseur des TSV Landsberg. Zur 150-Jahr-Feier des VfL Denklingen hatte der Bayernligist gegen den Kreisligisten ein Freundschaftsspiel ausgetragen. Der Klassenunterschied zeigte sich auch im Ergebnis: Mit 6:0 setzten sich die Landsberger durch.

Damit erzielten sie einen Treffer mehr, als sich Denklingens Trainer Joachim Ried gewünscht hatte. „Fünf Tore wären gut, und vielleicht kommen wir ja auch ein Mal durch“, lautete seine Prognose vor dem Spiel. Dass es dann doch sechs Gegentore wurden, nahm Ried nicht tragisch. „Für uns war es eine tolle Lehrstunde, und ich hoffe, meine Spieler haben was draus gelernt.“ Norbert Walter, der in der ersten Halbzeit im Denklinger Tor stand, fand noch einen weiteren positiven Aspekt: „Immerhin hat ein Denklinger drei Tore geschossen.“ Zwei davon musste er hinnehmen, und zwar durch Elfmeter. Für die Landsberger Strafstöße ist nämlich Benjamin Hauke zuständig – und der ist eben ein Denklinger.

Nach dem 1:0 der Landsberger durch Sebastian Nuscheler war es TSV-Trainer Sven Kresin, der diesmal wieder mitspielte und den ersten Elfmeter rausholte. „Das war keiner“, sagte Keeper Norbert Walter, der Kresin im Strafraum attackiert hatte. „Aber Sven hat mir gesagt, dass er sich so eine Chance nicht nehmen lassen kann. Da merkt man eben den Profi“, meinte Walter anerkennend. Kurz darauf gab es den zweiten Strafstoß, und beide verwandelte Benjamin Hauke zum 3:0-Pausenstand.

Eine gute Lehrstunde

In der zweiten Hälfte bekam der Begriff des „mitspielenden Torwarts“ eine neue Bedeutung: Frank Schmitt, der die erste Halbzeit im Landsberger Tor wenig zu tun hatte, spielte nun nämlich im Mittelfeld. Drei weitere Treffer legte das Bayernliga-Team noch nach. Neben Benjamin Hauke zum Dritten trafen noch Sebastian Gilg und Thomas Spannenberger. Einige weitere gute Chancen vereitelte VfL-Keeper Manuel Seifert.

Auch wenn nur die Landsberger Tore verbuchten: Denklingen spielte gut mit und konnte den einen oder anderen Angriff starten, doch an der Landsberger Abwehr gab es kein Vorbeikommen. Es war eben ein Spiel zum Lernen.

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