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Landsberg

27.12.2018

Eishockey: Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen mit ihm

Mehrere Jahre lang ging Andreas Schmelcher für den HC Landsberg aufs Eis. Am Sonntag kommt der Verteidiger aus Eching mit seinem neuen Klub Erding an den Lech.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

In den letzten drei Vorrundenspielen geht es für den HC Landsberg sportlich um nichts mehr. Dafür umso mehr ums Prestige. Spannend wird das Aufeinandertreffen mit einem Ex-Spieler.

Drei Spiele stehen für den HC Landsberg in der Vorrunde der Eishockey-Bayernliga noch an. Drei Spiele, die für die Mannschaft von Trainer Randy Neal nicht mehr von Bedeutung sind, da man den Einzug in die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten bereits geschafft hat. Anders sieht es bei den Gegnern aus. Sowohl der EHC Klostersee, bei dem die Riverkings am Freitag zu Gast sind, als auch die Erding Gladiators, die am Sonntag kommen, müssen noch bangen. Und mit den Gladiators kommt auch ein Ex-Riverking zurück.

Randy Neal ist diese Konstellation ganz recht: „Beide Gegner müssen noch Gas geben und wir damit auch“, blickt er auf das Wochenende. Im Gegensatz zur vergangenen Saison, als die letzten Vorrundenspiele eigentlich ohne Bedeutung waren, bleibe es diesmal spannend. Und die Landsberger wollen keineswegs die letzten Spiele herschenken - im Gegenteil: „Wir haben gegen Passau zum Teil zu schlampig gespielt“, blickt Neal zurück – erst nach Penaltyschießen setzte sich der HCL mit 3:2 durch.

Jetzt gibt es ein Wechselspiel im Tor

Zwar hatten die Landsberger die Partie bestimmt, „aber wir hatten zu wenig Zug zum Tor“, lautet seine Analyse. Auf der anderen Seite „war es gut, dass wir auch nur zwei Tore kassiert haben“.

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Markus Kring, der am Mittwoch im Tor war, habe eine solide Leistung gezeigt und wird sich am Wochenende wieder mit Christoph Schedlbauer abwechseln. In Klostersee soll Schedlbauer spielen, am Sonntag wieder Kring, so will Neal beiden Torhütern bis zum Beginn der Verzahnungsrunde genügend Spielpraxis geben.

Der EHC Klostersee geht in diese wichtige Partie mit viel Selbstvertrauen – nach Penaltyschießen setzte er sich am Mittwoch gegen Tabellenführer Füssen durch. Das Hinspiel hatten die Landsberger mit 7:4 gewonnen.

Für den Trainer ist die Personalie Schmelcher abgehakt

Am Sonntag kommt mit den Eispiraten aus Erding ein Ex-Riverking: Andreas Schmelcher. Er hatte den HCL ja Ende Oktober verlassen – aus beruflichen Gründen, wie es hieß. Lesen Sie dazu auch: Eishockey: Andreas Schmelcher verlässt die Riverkings
Im November heuerte er dann bei den Gladiators an. „Das ist schon lange vergessen“, sagt Neal, der sich lieber auf sein Team konzentriert.

Gegen Passau hatte er von den Junioren Janik Reuß in den Kader genommen. „Leider kam er wegen des Spielstands nur zu ein paar Einsätzen“, so der Coach, doch diese habe er sehr gut erledigt. Nach Klostersee will er Jonas Schwarzfischer mitnehmen und „ich bin sicher, auch er bekommt seine Einsätze“. Ob Robin Maag, der wegen einer Beinverletzung zuletzt geschont wurde, spielt, ist fraglich. „Nur wenn er wirklich 100 Prozent fit ist, fährt er mit“, sagt Neal.

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