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Landsberg

26.01.2020

Eishockey: Die Landsberg Riverkings melden sich eindrucksvoll zurück

Die Riverkings (links Adriano Carciola, rechts Dennis Sturm) melden sich nach der unglücklichen Niederlage gegen Passau eindrucksvoll zurück. Beim EHC Klostersee feiert der HCL einen deutlichen Sieg.
Foto: Thorsten Jordan

Plus Nach der bitteren Niederlage am Freitag zeigt die Mannschaft des HC Landsberg eine tolle Reaktion. Beim EHC Klostersee schießt man sich den Frust von der Seele. Warum der erst wieder genesene Mika Reuter erneut fehlt.

Wie würden die Riverkings die bittere Niederlage vom Freitag gegen Passau wegstecken? Das war die große Frage. Hervorragend: In Klostersee zeigte die Mannschaft von Trainer Fabio Carciola genau die richtige Reaktion und holte sich mit einem deutlichen 8:2 die Punkte. Dabei musste Carciola aber bereits wieder auf Mika Reuter verzichten. Erst am Freitag war er nach seiner Gehirnerschütterung zurück in den Kader gekehrt.

Drei Sekunden hatten den Landsbergern am Freitag gefehlt, um Spitzenreiter Passau den ersten Punktverlust in der Verzahnungsrunde zuzufügen. Und nur gut ein Tag blieb, um diesen bitteren Moment zu verarbeiten. Er reichte: In Grafing verbuchten die Landsberger wieder drei wichtige Punkte, die ihnen Platz vier in der Tabelle einbringen.

Reuter fehlt, Krammer wieder dabei

Dabei ließ der Blick auf den Landsberger Kader Schlimmes befürchten. Mika Reuter, der am Freitag nach seiner langen Pause wegen einer Gehirnerschütterung erstmals wieder dabei war, fehlte. Aber Teammanager Michael Oswald konnte Entwarnung geben: „Er hat sich eine Erkältung eingefangen.“ Es sei also nicht zu befürchten, dass Reuter wieder länger ausfallen wird. Wieder mit dabei war Marc Krammer, sodass Trainer Fabio Carciola mit der fast identischen Mannschaft auflaufen konnte.

Und der Start war auch diesmal perfekt. Keine zwei Minuten waren gespielt, da brachte Adriano Carciola die Landsberger in Führung. Diesmal ein wenig glücklich, denn nicht alle waren davon überzeugt, dass die Scheibe die Linie überquert hatte – aber die Schiedsrichter gaben den Treffer und allein das zählte. Im Anschluss hatten die Riverkings zeitweise ein leichtes optisches Übergewicht, Tore fielen aber keine mehr.

Drei Tore in drei Minuten

Im zweiten Abschnitt herrschte zunächst eher Betrieb auf den Strafbänken. Dabei ließen die Riverkings den Gastgebern, wie schon gegen Ende des ersten Drittels zu viel Platz. David Blaschta im Landsberger Tor zeichnete sich ein paar Mal aus – dann aber ging es schnell. Die Riverkings schalteten wieder einen Gang hoch und innerhalb von gerade mal drei Minuten erhöhte der HCL auf 4:0. Dabei nutzten Florian Reicheneder (31.) und Maximilian Raß (32.) zwei Überzahlspiele, schließlich legte Dennis Sturm in der 34. Minute noch das 4:0 nach.

Und die Landsberger hatten noch nicht genug – jetzt klappte einfach alles. Erst erhöhte Marek Charvat in der 37. Minute auf 5:0, dann war Markus Jänichen an der Reihe: Mit dem 6:0 in der 39. Minute sorgte er für die Vorentscheidung.

Nach Miesbach fährt ein Fanbus

Im letzten Drittel trafen die Landsberger munter weiter: Wiederum Adriano Carciola erhöhte auf 7:0 (45.) und Marc Krammer stellte auf 8:0 in der 52. Minute. Noch in derselben Minute allerdings gelang Klostersee der Ehrentreffer, der den ersten Shutout in dieser Saison von David Blaschta zunichtemachte. Und nur zwei Minuten später traf auch noch Gaschke für die Gastgeber zum 2:8-Endstand.

Das nächste Spiel bestreiten die Landsberg Riverkings am kommenden Freitag beim TEV Miesbach. Dazu wird ein Fanbus eingesetzt, zu dem man sich unter Telefon 08248/1739 noch anmelden kann. Abfahrt ist um 17 Uhr am Parkplatz in der Friesenegger-Straße in Landsberg.

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