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Landsberg

17.06.2019

Eishockey: Ein guter Bekannter kehrt zum HCL zurück

Nach einem Jahr Pause wird die "38" beim HC Landsberg wieder auflaufen: Stefan Kerber.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Bei den Landsberg Riverkings läuft die Kaderplanung für die neue Bayernliga-Saison auf Hochtouren. Der Eishockey-Bayernligist begrüßt einen Rückkehrer. Wie die Fußballer vom TSV dem HCL helfen.

Eine Vertragsverlängerung und einen Rückkehrer kann der HC Landsberg vermelden. Mit dem 29-jährigen Stürmer Stefan Kerber kehrt ein waschechtes Eigengewächs zurück in den Kader des Eishockey-Bayernligisten. Kerber, der berufsbedingt ein Jahr Pause gemacht hatte, zählt zu den schnellsten Spielern der Bayernliga.

Mit dem damaligen EVL in der Oberliga gespielt

Nachdem er alle Nachwuchsmannschaften des damaligen EV Landsberg durchlaufen hatte, spielte er für den EVL in der Oberliga und machte dann alle Aufstiege des neugegründeten HC Landsberg bis in die Bayernliga mit. In der Saison 2015/16 war Stefan Kerber auch der zweitbeste Scorer beim HCL, hinter seinem Cousin Markus Kerber. In der kommenden Saison sind damit wieder zwei Kerbers bei den Landsbergern auf dem Eis.

Ebenfalls ein Eigengewächs ist der 20-jährige Florian Reicheneder. Der junge, physisch starke Stürmer geht bereits in seine vierte Saison für die Riverkings. In der vergangenen Saison konnte er seine ersten Tore für den HC Landsberg erzielen und steuerte zehn Scorerpunkte zum letztjährigen Erfolg bei.

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Sportvorstand Gerhard Petrussek freut sich über beide Spieler: „Stefan Kerber ist ein superschneller Stürmer, der nicht nur nach vorne denkt, sondern auch in der neutralen Zone und im eigenen Drittel einen super Job macht.“ Kerber, so sein Eindruck, sei körperlich topfit und „ein wahrer Modellathlet. Man sieht bereits jetzt im Sommertraining, dass er heiß auf die neue Saison ist“. Er sei für jede Mannschaft ein unheimlich wichtiger Spieler und man freue sich, dass er wieder dabei sei.

Ein junger Spieler mit viel Potenzial

Florian Reicheneder, so Petrussek, sei ein junger Spieler, der sich vergangene Saison richtig gut entwickelt habe. „Mit seiner Körpergrößer und seinem eisernen Willen ist er bereits in seinen jungen Jahren ein äußerst unangenehmer Gegner. Wir sind überzeugt, dass er sich auch in der nächsten Saison weiterentwickeln wird.“

Unterdessen hat sich beim HC Landsberg eine Kooperation mit dem TSV Landsberg bewährt. Bedingt durch den sanierungsbedingten Ausfall der Trainingsplätze im Sportzentrum, kommt es dieses Jahr bei einigen Landsberger Vereinen zu absoluten Engpässen in der Trainingsarbeit – auch beim HC Landsberg. Hilfesuchend nahmen die Verantwortlichen des Vereins Kontakt zu Robert Michel, Abteilungsleiter bei den Fußballern des TSV Landsbergs, Kontakt auf.

Fußballer geben Eishockeyspielern „Asyl“

Der TSV Landsberg ließ sich nicht lange bitten und leistet seitdem unbürokratische Hilfe. Nachdem Robert Michel und Marcel Juhasz (Nachwuchskoordinator HCL) ein passendes Konzept ausgearbeitet hatten, konnte – trotz Vollbelegung der Trainingsplätze – der Trainingsbetrieb für die Nachwuchsmannschaften im 3C-Sportpark aufgenommen werden.

„Wir sind dem TSV Landsberg für die schnelle Hilfe sehr dankbar! Ohne die Plätze im Außenbereich sind wir während des Sommertrainings echt aufgeschmissen“, sagt HCL-Präsident Frank Kurz. Die Betonfläche in der Eishalle eigne sich leider nicht für jede Art des Athletiktrainings. Die Zusammenarbeit mit dem TSV Landsberg und hier insbesondere mit Robert Michel klappe sehr gut und zeige mal wieder, dass die Landsberger Vereine im Sinne der Nachwuchsarbeit wirklich gut an einem Strang ziehen. „Mit dem TSV verbindet uns da sicher nicht nur der gemeinsame Hauptsponsor 3C Carbon“, so Frank Kurz. (lt)

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