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Landsberg

07.07.2019

Landsberg X-Press wechselt die Taktik und gewinnt

Die Spieler von Landsberg X-Press fanden vor allem im dritten und vierten Viertel immer wieder die Lücken in der Verteidigung der Munich Cowboys II.
Bild: Julian Leitenstorfer Photographie

Bis zur Halbzeit war die Partie gegen die Reserve der Munich Cowboys ein ausgeglichenes Spiel. Welche Maßnahme von Trainer Jan Radewald den Unterschied ausgemacht hat.

Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Play-off-Plätze haben die American Footballer von Landsberg-X-Press am Samstag in der Regionalliga errungen.

Dabei war das Heimspiel gegen die Reserve der Munich Cowboys zunächst eine ausgeglichene Angelegenheit und keine Mannschaft konnte sich bis zur Halbzeit – da stand es 17:16 für Landsberg – einen beruhigenden Vorsprung verschaffen. Trainer Jan Radewald sagte, seine Mannschaft habe sich in den ersten beiden Vierteln zu viele Fehler geleistet, die Abstimmung habe teils nicht gepasst und der Gegner habe trotz Verletzungssorgen gut dagegen gehalten. Dabei profitierten die Landsberger auch von Fehlern der Gäste. Im zweiten Abschnitt verlor ein Cowboys-Spieler den Ball zunächst und die Landsberger schafften es in der Folge, das Ei zu erobern und in die Endzone zu tragen. Christoph Kieß verwandelte den Touchdown.

Erfolgreich durch die Mitte

Im dritten und vierten Viertel lief es dann besser. „Wir haben in den ersten beiden Spielabschnitten noch mehr ausprobiert. Auf der Außenbahn sind wir gegen die gut aufgestellten Münchner nicht richtig vorwärtsgekommen. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, unsere Offensivbemühungen auf die Mitte zu konzentrieren, auch wenn das eigentlich der schwierigere Weg ist“, so der Trainer. In der Mitte steht die Verteidigung des Gegners kompakter als auf den Außenbahnen.

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13 Punkte in Folge gemacht

Der Taktikwechsel zahlte sich aus. Nach der Halbzeit schafften es die gastgebenden X-Men, zwei Touchdowns – jeweils durch Lukas Saurwein – zu erzielen. Dank Hannes Haugs Extrapunkt gelangen den Landsbergern 13 Punkte in Folge. Zwar machte München in dem Viertel auch noch sechs Punkte, Trainer Jan Radewald war dennoch zufrieden. „Wir haben die Verteidigung der Cowboys müde gespielt. Es waren zwar nicht die Spielzüge mit den ganz großen Raumgewinnen dabei, aber wir haben uns vorgearbeitet und die Spielzüge mit Touchdowns beendet.“ Eine Taktik, die der Trainer begrüßt. Er sei ein Verfechter des Ballbesitzes, um möglichst viel Zeit von der Uhr zu nehmen, so Radewald.

Trainer lobt Jonathan Kolsterman

Einen großen Raumgewinn bekamen die Zuschauer dann aber im letzten Viertel zu sehen. Chazz Middlebrook beendete einen Lauf über 40 Yards mit einem Touchdown. Es war sein zweiter in der Partie. Auch Jonathan Klosterman gelangen zwei Touchdowns in der Partie. Für seine Leistung gab es anschließend Lob vom Trainer. „Er hat es sehr gut verstanden, die Freiräume zu nutzen, und hat wichtige Blocks gegen Spieler der Münchner gemacht und so beispielsweise Chazz Middlebrook Platz verschafft.“ Am Ende stand es 52:37 für Landsberg.

Soll es mit den Play-offs noch klappen, müssen die beiden noch ausstehenden Spiele gewonnen werden. Nürnberg sei ein härter Gegner als München, so Radewald. Soll da wieder ein Sieg gelingen, müsse die Mannschaft konstanter spielen und die Fehlerquote reduzieren, prognostiziert er.

Die Bilder zum Spiel sehen Sie hier.

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