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Fußball-Bayernliga

28.09.2015

Tiefstapeln funktioniert nicht mehr

Tiefstapeln geht nicht mehr: Landsbergs Trainer Sven Kresin (rechts von ihm Co-Trainer Roland Krötz) sieht seine Mannschaft unter den besten fünf der Bayernliga.
Bild: Thorsten Jordan

Landsbergs Trainer Sven Kresin sieht seine Mannschaft unter den besten fünf Teams der Bayernliga. Zu der bislang überragenden Runde tragen auch die Ersatzspieler viel bei

Seit sieben Spieltagen führen die Kicker des TSV Landsberg die Tabelle der Bayernliga Süd an, dabei hatte man zu Beginn der Punktrunde den Nichtabstieg als Ziel angegeben. Doch inzwischen kommt auch Trainer Sven Kresin nicht mehr aus: „Jetzt kommen wir nicht mehr darum herum: Wir gehören unter die fünf besten Mannschaften.“ Momentan laufe einfach alles nach Plan und das habe man auch im Spiel gegen den bis dato Tabellenzweiten Vilzing gesehen. „Es war wirklich ein Spitzenspiel“, so Kresin, und „wir können jetzt nicht mehr leugnen, dass wir eine gewisse Qualität haben.“

Momentan passe einfach alles zusammen und wirklich jeder Spieler rufe sein Potenzial voll ab. Meist wird Muriz Salemovic in den Vordergrund gerückt – er hat gegen Vilzing ein Tor erzielt und war an den drei weiteren mit beteiligt – aber auch wenn Salemovic immer wieder den Unterschied ausmache: „Die Mannschaft ermöglicht es ihm auch, sein Spiel so aufzuziehen.“ Dessen sei sich Salemovic auch bewusst, und „er nutzt es brutal“.

Schwierig allerdings ist die Situation momentan für die Ersatzspieler – angesichts des derzeitigen Laufs gibt es für den Coach keinen Grund, in der Aufstellung etwas zu ändern, außer ein Akteur fällt aus, wie zuletzt Sebastian Nichelmann wegen familiärer Gründe. Für ihn kam Peter Knechtel in die 4er-Kette und „er stand in der Abwehr zusammen mit Julian Birkner sehr stabil“. Das sei auch eines der Geheimnisse: Die Stammspieler wissen, dass die „Bankdrücker“ nur darauf warten, ihre Chance zu bekommen. „Alle, die draußen sitzen, spornen die, die auf dem Platz stehen, zu dieser Leistung an“, sagt Sven Kresin. Und die jungen Spieler werden auch noch ihre Minuten bekommen: „Wir sind nicht 13, 14 Spieler, wir sind 20 Spieler, und jeder hat seinen Anteil an dem Erreichten.“ Denn: Je besser die Wechsler, umso besser die Startelf.

Bereits am Freitag steht für die Landsberger das nächste Spitzenspiel auf dem Programm, dann sind sie beim neuen Tabellenzweiten Unterföhring zu Gast. „Ich hoffe, die Jungs gehen diese Woche noch mal auf die Wiesn“, hat Kresin einen eher etwas ungewöhnlichen Wunsch: Vor der Vilzing-Partie war das Team auf dem Oktoberfest gewesen – vielleicht klappt es ja erneut.

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