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Schafkopf

14.01.2015

Viel Lob nach dem Kraftakt

Organisator Benjamin Adelwarth (4. von rechts) freute sich über den Erlös in Höhe von 6420 Euro des Schafkopfturniers in Pfaffenhausen. Das Geld kommt zu gleichen Teilen der Sabine-Adelwarth-Stiftung und der Kartei der Not zugute. Gleichzeitig bedankte er sich bei seiner Helfercrew. Unser Bild zeigt (von links) Anton Adelwarth, Franz Leinauer, Hubert Altstetter, Günther Simon, Michael Ziegenaus, Peter Strübel, Max Moser und Turnierleiter Wilhelm Rogg.
Bild: müsa

Benjamin Adelwarth und seine Helfer haben wieder für ein reibungsloses Turnier gesorgt. Den Nutzen haben nicht nur die Spieler

3210 – diese abfallende Ziffernfolge steht für die wohltätige Seite des großen Schafkopfturniers „Herz ist Trumpf“, das am Vorabend des Dreikönigstages heuer zum 31. Mal in Pfaffenhausen über die Bühne gegangen war. 3210 lautet der Spendenbetrag in Euro, über den sich die Sabine-Adelwarth-Stiftung und die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung freuen dürfen, und zwar jeweils. Insgesamt waren 6420 Euro an Startgeldern der 428 Teilnehmer eingegangen, die für den guten Zweck gespendet wurden.

Den anderen Erfolg des Turniers beschrieb Pfaffenhausens Bürgermeister Roland Krieger bei der kleinen Helferfeier im Gasthof Stern. „Wir müssen alles unterstützen, was Menschen zusammenbringt“, betonte Krieger.

Hier leiste das Schafkopfturnier Jahr für Jahr Großes. Menschen aus allen Schichten kämen hier zusammen zum netten Plaudern, wobei nebenbei noch Karten gespielt wird. Krieger nannte es eine Fügung, dass nach den Freunden Pfaffenhausens, die das Turnier zum größten seiner Art in Bayerisch-Schwaben gemacht haben, Benjamin Adelwarth und dessen Helfer bereit waren, das Schafkopfturnier fortzuführen.

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Zum dritten Mal hatten Adelwarth und seine Freunde das Turnier heuer auf die Beine gestellt. Im Namen auch des Marktrates von Pfaffenhausen bedankte sich Krieger ausdrücklich für diesen hohen Einsatz.

In seiner Bilanz sagte Adelwarth, er sei mit dem Verlauf sehr zufrieden gewesen. „Das Lob gebührt uns allen“, sagte er zu den Helfern. Möglich sei das Turnier nur deshalb, weil sich wieder zahlreiche Sponsoren und Gönner bereit gefunden hatten mitzuhelfen. Mehrere Firmen gaben je 500 Euro.

Ein Sonderlob hat sich Turnierleiter Wilhelm Rogg verdient, der das Amt erstmals ausübte und keinerlei Probleme damit hatte. Die Teilnehmerzahl ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 16 angestiegen. 2013 waren es aber noch 462. Der Altersschnitt lag bei knapp 50 Jahren. Der Nachwuchs steht aber schon bereit. Immerhin fünf Jugendliche haben mitgemacht.

Aus Pfaffenhausen waren 34 Schafkopfer gekommen. Adelwarth will beim nächsten Mal versuchen, möglichst noch mehr zum Mitmachen zu motivieren. Sieger und zugleich Meister der VG Pfaffenhausen war Hans-Jürgen Kastler, der noch kein Turnier versäumt hatte. Er gewann mit 114 Guten.

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