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Nassenbeuren
21.01.2022

Busfahrer lässt Bub an der Bundesstraße stehen

An dieser Haltestelle an der B16 wurde der Achtjährige abgesetzt und musste bis Nassenbeuren zu Fuß gehen.
Foto: Johann Stoll

Plus Ein Achtjähriger steigt allein an einer stark befahrenen Straße aus. Die Eltern sehen ihr Kind dadurch in großer Gefahr. Das sagt der Busunternehmer zu dem Vorfall.

Weil ein achtjähriger Bub in Mindelheim in den falschen Schulbus eingestiegen ist, hat ihn der Busfahrer unterwegs an einer Bushaltestelle direkt an der B16 aussteigen lassen. Der Junge lief den Rest des Wegs entlang der Landstraße gut einen Kilometer nach Hause. Einen Gehweg gibt es dort nicht. Das Kind kam wohlbehalten in Nassenbeuren an, habe aber geweint und sei aufgelöst gewesen, schildern die Eltern. Diese erheben schwere Vorwürfe gegen das Busunternehmen Brandner. Der Fahrer habe grob fahrlässig gehandelt. Wie es dazu gekommen ist, dass der Junge an einer viel befahrenen Straße allein aussteigen musste, darüber gehen die Aussagen auseinander.

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21.01.2022

Hmm, wie muss man das beurteilen? Hier steht Aussage gegen Aussage und ich bin geneigt, dem Busfahrer zu glauben. Kinder in diesem Alter können sehr überzeugend sein. Ich vermute, der Achtjährige hat die Strecke, die er noch laufen sollte, unterschätzt. Und das Schild in der Windschutzscheibe des Busses halte ich nicht für ausreichend. 1. ist man im Alter von Grundschülern groß genug, um es sehen und lesen zu können?
2. Weshalb ist nicht noch zusätzlich ein Schild an der Türe angebrach?
Ich kenne die Örtlichkeiten nicht, aber wer von hinten oder der Seite auf den Bus zugeht, muss erst noch bis nach Vorne gehen.. was umständlich ist und manche deshalb unterlassen

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