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Fußball-Nachlese

06.09.2019

Bei Türkheim macht's das Kollektiv

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Drei Spiele, drei Siege: Der SV Salamander Türkheim hat einen perfekten Saisonstart in der Kreisklasse Allgäu 2 hingelegt. Allerdings ist der neue Trainer Peter Kühn auch Realist: „Das wird sich in den kommenden Wochen relativieren.“
Bild: Andreas Lenuweit

Plus Der SVS Türkheim hat in der Kreisklasse noch keinen Punkt abgegeben – trotz der vielen Abgänge im Sommer. In der Kreisliga will Kammlach am Dienstag an die Spitze zurück.

Der TSV Kammlach kann am Dienstagabend wieder die Tabellenführung in der Kreisliga Mitte zurückerobern. Um 18.15 Uhr steht das Nachholspiel des fünften Spieltags beim SV Mauerstetten an. Gegen den Tabellenzehnten sind die Kammlacher Favorit. Allerdings tat sich die Mannschaft von Trainer Manuel Neß in den vergangenen Spielen schwer gegen die Ostallgäuer. In der abgelaufenen Saison gelang nur ein Punkt beim torreichen 5:5-Unentschieden. Das Heimspiel ging mit 0:3 verloren. Und auch in der Saisonvorbereitung reichte es im Juli nur zu einem 2:2-Unentschieden. „Die liegen uns scheinbar nicht“, sagt Neß.

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Dennoch will er am Dienstag drei Punkte mit nach Hause nehmen. „Mauerstetten besitzt eine spielstarke, junge Mannschaft mit einer guten Offensive. In der Abwehr aber haben sie Schwächen – und die wollen wir ausnutzen“, sagt Neß.

Er ist seit dieser Woche aus dem Urlaub zurück und übernimmt wieder das Ruder, das in den vergangenen zwei Wochen Christoph Handfest in der Hand hatte. „Er hat einen guten Job gemacht“, lobt Neß. Wie auch die gesamte Mannschaft. Nach der unnötigen Niederlage gegen den SV Ungerhausen zum Saisonauftakt hat das Team nun vier Siege in Folge gefeiert und steht nun wieder auf Rang zwei. „Man merkt, dass die Jungs einen Schritt weiter sind. Sie spielen konstanter. Das macht richtig Spaß“, sagt Neß. Erst recht, wenn man am Dienstagabend gegen 20 Uhr wieder an der Tabellenspitze steht.

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Die treffsichersten Spieler verließen Türkheim im Sommer

Seit dem ersten Spieltag ganz oben steht in der Kreisklasse Allgäu 2 der SV Salamander Türkheim. Die Mannschaft hat die Wechsel auf Trainer- und Spielerebene im Sommer offenbar gut weggesteckt. Neben Trainer Oktay Demirkiran verabschiedeten sich nämlich auch fünf Spieler, darunter mit Cagatay Aksu, Ali Demirkiran (beide Türkiyemspor Mindelheim) und Luka Arezina (FC Memmingen 2) gleich drei treffsichere Stürmer – zusammen haben sie 39 der 44 Türkheimer Tore erzielt. Doch der neue Trainer Peter Kühn hat in der Vorbereitung binnen weniger Wochen offenbar ziemlich viel richtig gemacht.

Türkheim auch ohne Glanz an der Tabellenspitze

Die sechs Neuzugänge sind gut integriert, Stürmer Thomas Gaschler hat sich mit zwei Toren in drei Spielen zurückgemeldet und die Defensive steht sicher. „Wir harmonieren als Mannschaft prima“, sagt Kühn. Er hat lange den FC Jengen trainiert und ist vom Saisonstart beeindruckt. Durch die Abgänge in der Offensive hatte er zunächst doch Bedenken, wie er zugibt. „Aber letztlich ist es bisher optimal gelaufen. Valentin Terec hat eingeschlagen, Thomas Gaschler hat viel Erfahrung und die jungen Spieler bringen sich sehr gut ein.“

Zwei schwere Verletzungen trüben die Türkheimer Zwischenbilanz

Allerdings müssen die Türkheimer auch zwei schwere Verletzungen verkraften: Kapitän Fabian Beigl wird mit einer Meniskusverletzung wohl die gesamte Vorrunde fehlen, Nachwuchsstürmer Dejan Djekanovic hat es noch schlimmer erwischt. Er erlitt einen Kreuzbandriss und fällt laut Kühn wohl ein Jahr aus. So geht der Trainer davon aus, dass sich das Tabellenbild mit der Zeit ändern wird: „Wir haben noch nicht gegen die richtigen Spitzenteams gespielt. Da muss ich schon etwas auf die Bremse drücken.“ Eine Mannschaft, die er als Spitzenteam einstuft, ist der TSV Kirchheim – und dorthin geht es am kommenden Wochenende. „Wenn wir da auch noch erfolgreich sein sollten, dann haben wir vielleicht das Zeug, um oben mitzuspielen“, sagt Kühn.

In der A-Klasse Allgäu 2 hat Oberrieden die weiße Weste

Oben mitspielen will eine Liga tiefer auch die neue SG Kirchdorf/Rammingen. Deren Ambitionen erhielten am dritten Spieltag allerdings einen kleinen Dämpfer. Denn das Spitzenspiel in der A-Klasse Allgäu 2 gegen den SV Oberrieden ging mit 1:3 verloren. Schon nach einer guten halben Stunde führte Oberrieden mit 3:0 und ließ in der Folge nur noch den Anschlusstreffer zum 1:3 durch Oliver Jungnickel zu.

Wie der SVS Türkheim ist der SV Oberrieden damit in seiner Liga der einzige Klub, der noch eine blütenweiße Weste hat. Nächster Gegner des SVO ist der SV Salgen/Bronnen. Der weist das andere Extrem auf – und wartet immer noch auf den ersten Punktgewinn in dieser noch jungen Saison.

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