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27.01.2014

TSV Ottobeuren holt Unterallgäu-Titel

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4 Bilder
Zeigt her eure Pokale: Simon Frei (links) und Marc Michels vom TSV Ottobeuren.
Bild: Siegfried Rebhan

Das Team um den überragenden Marc Michels gewinnt im Finale gegen die DJK SV Ost Memmingen. Für den TSV Mindelheim war im Halbfinale Endstation.

Mit Landesligist TSV Ottobeuren hat das ranghöchste Team die Unterallgäuer Hallenfußball-Meisterschaft 2014 gewonnen. Das Team um den herausragenden sechsfachen Turnier-Torschützen Marc Michels besiegte gestern Abend im Endspiel vor 350 Zuschauern den Bezirksligisten DJK SV Ost Memmingen mit 7:3 (3:2).

Im Halbfinale hatten sich die Ottobeurer gegen den Bezirksligisten TSV Mindelheim mit 3:2 (1:0) durchgesetzt, während die DJK gegen den erstaunlich starken Kreisligisten TV Woringen mit 3:1 (1:1) siegreich blieb. Achtbar schlugen sich B-Klassist FC Loppenhausen (der Woringen im Gruppenspiel 4:3 besiegte) und Gastgeber TSV Babenhausen, der gegen Mindelheim innerhalb kürzester Zeit einen 3:2-Vorsprung verspielte und den Kreisstädtern im Gruppenspiel etwas unglücklich 3:4 unterlag.

Als Ottobeurens Kapitän Simon Frei aus der Hand von Landrat Hans-Joachim Weirather als Turnier-Schirmherrn und von Spielleiter Benjamin Adelwarth die Siegertrophäe überreicht bekam, brandete beim TSVO-Team überschäumender Jubel auf. Viel Applaus galt auch Marc Michels, der im Finale vier Treffer erzielte, zusammen mit Josip Kordic von der DJK Memmingen Torschützenkönig (beide sechs Tore) und am Ende auch zum besten Turnierspieler gekürt wurde.

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 „Wir sind schleppend ins Turnier reingekommen“, sagte Michels ausgepumpt, aber überglücklich. Der 28-Jährige meinte, dass sein Team im Finale die Ostler letztlich müde gespielt habe. In der Tat hatte das Memminger Team um Trainer Samir Ibisivec und den bis dahin überragenden Josip Kordic bis zum Finale die spielerisch stärkste Leistung aller Turniermannschaften geboten – mit Matthias Kurringer als Rückhalt, der schließlich zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde.

„Es war ein spannendes Finale mit einem am Ende verdienten Sieger“, meinte Frank Bolkart, Fußball-Abteilungsleiter des TSV Babenhausen. Im Team der Fuggermärktler überzeugte einmal mehr Hallenspezialist Andreas Betz, der zusammen mit dem torgefährlichen Wolfgang Schlichting – am Ende erfolglos – die Fäden zog. Spektakulär auch ein Fallrückzieher-Tor des Loppenhausers Christian Landsperger, der allerdings auch nicht verhindern konnte, dass der B-Klassist im Gruppenspiel gegen Ottobeuren mit 1:6 unter die Räder kam. Hier hatten die Loppenhauser auch das Pech, dass Michael Matzka in der Anfangsphase der Ball gegen die Hand sprang und Matzka mit „Rot“ des Feldes verwiesen wurde.

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