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Neu-Ulm

10.01.2021

Online-Unterricht ohne WLAN: Schulen in Neu-Ulm stehen vor einem Problem

Die Schulen in Neu-Ulm bleiben erstmal leer. Weil es oftmals in den Klassenräumen kein WLAN gibt, lässt sich Notgruppenbetreuung und Fernunterricht von den Lehrern kaum bewältigen.
Bild: Alexander Kaya

In Neu-Ulm fehlen an einigen Schulen die technischen Voraussetzungen für den Fernunterricht. Das ruft Kritik hervor.

Am Montag startet in vielen Schulen der Onlineunterricht sowie die Betreuung von Notgruppen. Die Fraktion der FDP im Neu-Ulmer Stadtrat sieht die Schulen in Neu-Ulm darauf schlecht vorbereitet.

„Da mit einer anhaltenden Corona-Belastung leider zu rechnen ist, bis auf Weiteres auch kein Präsenzunterricht für alle SchülerInnen geplant ist, sollten wir die Voraussetzungen für gelungenen Online-Unterricht - aus Räumen der Schule - baldmöglichst schaffen“, heißt es in einem Antrag von Günter Gillich und Alfred Schömig an Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.

Online-Unterricht nicht gewährleistet in Neu-Ulm?

Nachdem die Ausrüstung mit WLAN in den Schulen bereits im Herbst 2020 geplant gewesen sei, diese aber noch im Dezember 2020 zumindest an einem großen Teil der Schulen nicht begonnen wäre, sei aus Sicht der FDP ein Online-Unterricht nicht gewährleistet. Im Dezember erhielten die Liberalen die Zusage, dass die Ausschreibung „raus“ ist und versucht werde, eine Interims-Lösung an den Schulen über die Weihnachtsferien einzubauen und bis Ende Januar 2021 die WLAN Installationen an den Schulen zu beginnen. Nun bittet die FDP die Verwaltung um einen Bericht, wie der Stand der Dinge jetzt an den Schulen aussieht. (az)

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