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06.11.2009

Signalhemden für Erstklässler

Weißenhorn (AZ) - Obwohl die Zahl der Unfälle mit Schulkindern weiterhin rückläufig ist, darf es keinen Stillstand in den Bemühungen geben, die Kinder weiter zu schützen und Unfälle zu vermeiden. Ein Schwerpunkt, den es immer weiter zu entschärfen gilt, ist der Schulweg. Gerade in den Morgenstunden treten viele Faktoren auf, die einen Unfall begünstigen, weil die Kinder abgelenkt sind und deshalb in ihren Reaktionen spontan und nicht einzuschätzen, die anderen Verkehrsteilnehmer dagegen sind gehetzt und strapaziert, denn jeder möchte rechtzeitig zur Arbeit kommen. Erschreckend ist die Tatsache, dass bei der morgendlichen Dunkelheit im Winter doppelt so viele Schulwegunfälle geschehen als in den Sommermonaten. Fakt ist, dass ein dunkel gekleidetes Kind vom Abblendlicht eines Pkw frühestens aus 25 Metern Entfernung wahrgenommen wird, trägt das Kind helle Kleidung, wird es bereit bei 40 Metern bemerkt.

Genau an diesem Punkt setzte die Verkehrswacht Neu-Ulm an, als sie über ihren Vertreter, Schulrat a.D. Walter Kunzmann, den Erstklässlern der Grundschule Weißenhorn- Nord Signalhemden überreichen ließ. Oberkommissar Artur Schrapp, der auch der polizeiliche Verkehrserzieher im Raum Weißenhorn ist, gab den jungen Verkehrsteilnehmern noch nützliche Tipps und zeigte richtiges Verhalten beim Weg zur Schule auf.

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Entscheidend wird aber letztlich sein, dass die Signalhemden nicht nur als nettes Utensil zu Hause am Kleiderhaken hängen, sondern dass sie jeden Morgen auf dem Weg zur Schule getragen werden.

Hier sind natürlich auch die Eltern gefragt, die ihre Kinder auch immer wieder daran erinnern sollten, was sie an diesem Tag gelernt haben.

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