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Senden-Wullenstetten

19.02.2021

So weit sind die Arbeiten im Baugebiet "Am Stadtpark" in Senden

Auf der Baustelle zum neuen Baugebiet "Am Stadtpark" in Wullenstetten wird seit Frühjahr 2020 gearbeitet.
Bild: Angela Häusler

Plus Das Baugebiet "Am Stadtpark" in Senden ist derzeit noch eine Baustelle. Doch bald sollen hier einmal rund 320 Wohneinheiten entstehen. So laufen die Arbeiten.

Das Baugebiet "Am Stadtpark" in Wullenstetten ist gleichzeitig alt und neu: Die Planungen bestehen schon viele Jahre, aktuell aber wird erst auf dem Gelände zwischen Stadtpark und Langer Straße gebaut. Geplant sind insgesamt 320 Wohneinheiten, womit das Neubaugebiet zu den größten in der Region zählt. Neben Mehrfamilienhäusern sollen auch Ketten- und Einfamilienhäuser auf dem Gebiet entstehen. Seit gut neun Monaten läuft die Erschließung, die ersten Bauanträge für Mehrfamilienhäuser wurden bereits gestellt, die ersten Pläne wurden bekannt gegeben und damit ein Überblick, wie weit die Arbeiten sind.

Das Neubaugebiet zieht sich von der Langen Straße in Wullenstetten bis zum Kugelesberg und Stadtpark entlang der bestehenden Bebauung. Wenn einmal alle Gebäude stehen, wird der Streifen Land, der bislang die Wullenstetter Häuser vom Schulgebiet mit Wirtschafts- und Mittelschule getrennt hat, kaum mehr vorhanden sein. Rund um die geplanten Häuser entstehen jedoch große Grünbereiche, unter anderem zwischen den bestehenden südlichen Wohngebäuden und der neuen Bebauung sowie entlang der Langen Straße, wo sich der Höllgraben befindet.

Senden: Inhofer will schon lange im Gebiet "Am Stadtpark" bauen

Das Gelände ist im Besitz der Firma Wohnbau Inhofer, die dort schon lange bauen will. 2018 nahm das Projekt nach längerer Pause wieder an Fahrt auf, als unter anderem ein Erschließungsvertrag zwischen Unternehmen und Stadt Senden unterschrieben wurde. Die Arbeiten auf dem Gelände begannen im Frühjahr 2020, die ersten Bauanträge gingen im Herbst 2020 ein: fünf Anträge für Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht bis zehn Wohnungen. Die Häuser entstehen laut Plan an der Ecke Lange Straße/Schulzentrum. Daneben sollen Kettenhäuser gebaut werden, die Anträge kommen laut Aussage des Grundstückseigentümers und Investors im nächsten Bauabschnitt, teilt die Verwaltung mit. Nach Angaben der Sendener Verwaltung waren alle Anträge konform mit den Vorgaben des Bebauungsplans.

Die vergleichsweise hohe Anzahl an beantragten Mehrfamilienhäusern fiel Theo Walder (CSU) negativ auf. In der Planung sei die Rede davon gewesen, dass im Wesentlichen Einfamilien-, Doppel- und Kettenhäuser entstehen. Nun gebe es bereits 52 genehmigte Wohnungen, das seien auf neun Prozent der Fläche schon 16 Prozent der angedachten Wohneinheiten. "Wenn die Baudichte so zunehmen würde, müssten wir gegensteuern, weil wir dann über 400 wären." Er stellte den Antrag, dass sich die Verwaltung die Gesamtplanung vom Bauherrn besorgen und dem Rat vorstellen solle, um einen Überblick zu bekommen. Dieser wurde einstimmig angenommen.

Baugebiet: So viele Häuser sind in Senden geplant

Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf (CSU) sagte, der Bauherr habe gesagt, es gehe nicht in diesem Umfang weiter. Als Nächstes seien Einfamilienhäuser an der Reihe. "Es liegt in unserem Interesse, die 320 Wohneinheiten einzuhalten, weil die Zahl ja Teil unserer Prognosen für Kitas, Straßenbau und anderes ist", sagte sie.

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