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Kirche

24.12.2011

Vakanzen haben ein Ende

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Kommen nach Burlafingen. Pfarrer Robert Pitschak und seine Frau Myrtha.

Pfarrstellen in Pfuhl und Burlafingen werden im Frühjahr besetzt

Pfuhl/Burlafingen. Das Warten auf die evangelischen Pfarrer hat bald ein Ende. Nach den Worten von Pfarrer Ernst Burmann, der die evangelische Kirchengemeinde Elchingen betreut, werden im März beziehungsweise April nächsten Jahres die beiden vakanten Pfarrsprengel Pfuhl und Burlafingen wieder besetzt. Zwei Pfarrer aus dem Frankenland kommen nach Schwaben. Der 54-jährige Pfarrer Robert Pitschak wird die geschäftsführende Pfarrstelle in Pfuhl übernehmen. Er wird seinen Dienst am 1. April 2012 antreten. Derzeit ist Pitschak noch Pfarramtsführer in Großgründlach (gehört zu Nürnberg). Robert Pitschak kommt mit seiner Frau Myrtha nach Pfuhl. Das Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder. Für Pfarrer Pitschak steht der Mensch an erster Stelle, sagt er. Er freut sich auf Pfuhl und die neue Aufgabe, nicht zuletzt mit Blick auf das reizvolle Umfeld Ulm/Neu-Ulm. Seit Sommer 2010 ist die Pfarrstelle beziehungsweise das Pfarrhaus in Pfuhl verwaist. Ein Nachfolge-Pfarrerpaar für die nach 18 Jahren scheidenden Pfarrer Sabine Troitsch-Borchardt und Hans Borchardt konnte lange nicht gefunden werden.

Warten auf das Ende der Pfarrhaus-Renovierung

Der vorgesehene Pfarrer sprang nämlich kurzfristig ab, weil das Pfarrhaus nicht bezugsfertig war. Pfarrer Pitschak wird übergangsweise bis zum Einzug ins renovierte Pfarrhaus anderweitig wohnen.

Bis Mitte Oktober 2011 versorgte der Burlafinger Pfarrer Jürgen Dittmers zusätzlich die Pfuhler Protestanten. Doch dann verließ er altershalber Burlafingen. Nun standen beide Sprengel quasi „kopflos“ da. Pfarrer Ernst Burmann übernahm sie dann vertretungsweise. Mario Ertel wird zum 1. März 2012 als Pfarrer zur Anstellung in Burlafingen beginnen. Pfarrer zur Anstellung bedeutet, dass Mario Ertel die Stelle für drei Jahre bekommt, in denen er seine Ausbildung mit einer Prüfung abschließt. Anschließend kann er sich für eine weitere Anstellung in Burlafingen oder auch in einem anderen Ort als Pfarrer bewerben. Der 35-Jährige war zweieinhalb Jahre Vikar in der Stadtkirche in Hersbruck. Auch er „freut sich riesig“ auf die selbstständige Arbeit in Burlafingen, fernab der Heimat. „Bisher war ich immer in der heimatlichen Region tätig“, sagt er. Mit ihm ziehen seine Frau Sabrina und die Kinder Laura (sechs Jahre), Joshua (drei) und Micha (neun Monate) ins Pfarrhaus in Burlafingen ein. Dort werden bis März die Renovierungsarbeiten laut Ernst Burmann abgeschlossen sein. Jeder der Pfarrer hat rund 2000 evangelische Christen zu betreuen. Grund: Ein Teil der Pfuhler Protestanten wurden dem Burlafinger Pfarrsprengel zugeschlagen.

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