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Weißenhorn

12.05.2015

Weißenhorn macht sich bereit

Reichlich Programm bietet morgen Abend die sechste Kulturnacht in Weißenhorn – darauf freut sich nicht nur Hauptamtsleiterin Katrin Geiger. Auf die Besucher warten bekannte Gesichter, aber auch viel Neues.
Bild: Andreas Brücken

Morgen findet die sechste Kulturnacht statt – auf die Besucher warten Musik und Malerei, Tanz und Theater, Lesungen und Literatur. Und sogar die Kanzlerin gibt sich die Ehre

Vor der Fuggerstadt liegt eine Nacht voller Tanz, Schauspiel, Literatur und Musik – am morgigen Mittwoch, 13. Mai, steigt die sechste Kulturnacht. Dabei wird viel aufgeboten: Es sind zehn Künstler mehr dabei als sonst, freut sich der neue Organisator Volker Drastik, der sich in Weißenhorn und Umgebung mit der Initiative „Kultur in der Schranne“ einen Namen gemacht hat und nun in Diensten der Stadt steht. Bei der sechsten Auflage können die Besucher viele bekannte Gesichter in Reihen der Künstler entdecken: So liest der Weißenhorner Autor Josef Feistle im alten Rathaus (19.30, 22 Uhr), die Malgruppe „Artig“ stellt dort wieder ihre Werke aus, der Künstler Walter Werdich offenbart Einblicke in seine Altstadtgalerie (beide 18 Uhr) und der Männergesangsverein „Liederkranz“ beweist – „mir Schwauba hand Kultur“ (Elektro Spießhofer, 19.30 und 21.30 Uhr).

Aber es gibt auch vieles Neues: So wird das Publikum erstmals von der Kanzlerin persönlich begrüßt – oder zumindest von ihrem Double: Die Schauspielerin Kathi Wolf aus Ulm gibt Angela Merkel und eröffnet die Kulturnacht mit staatstragenden Worten auf der Bühne auf dem Hauptplatz (19.30 Uhr). Zum ersten Mal dabei ist der Biberacher Hotelier Andreas Kierndorfer, der das Einmann-Theaterstück „Engel Aloisius trifft Kurt Tucholsky“ im Stadttheater aufführt (20 Uhr) – Grantlertum trifft auf Satire, verspricht der Darsteller.

Die Fuggerstadt wartet am Mittwoch mit reichlich Programm auf, die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Organisator Drastik hat sich in den Schlössern umgesehen: „Da herrscht schon Aufruhr.“ Die sanierten Schlösser bieten den Ausgangspunkt der diesjährigen Kulturnacht, dort werden neun Veranstaltungen stattfinden. So präsentiert der Weißenhorner Mundartdichter Erich Rueß gemeinsam mit dem Lautenspielmann Martin Putz Volkslieder und schelmische Gedichte (ab 18.30 Uhr, Eingangsbereich). Im Sitzungssaal spielen Ensembles der Musikschule lateinamerikanische Rhythmen (19 Uhr) und danach singt der Ulmer Polizeichor „Soko Vocale“. Geht es nach Drastik, dann soll das Rathaus den Startpunkt für einen Rundgang durch die Altstadt markieren – es ist im Faltblatt zur Kulturnacht deshalb als Station eins ausgewiesen.

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Von diesem Zentrum ausgehend sind die Veranstaltungsorte durchnummeriert – vom Stadtgraben (Station zwei) über die Stadtpfarrkirche (drei) und die Schranne (13) durchs Untere Tor (19) und die Schlegel’sche Buchhandlung (22) bis zum Eulen-Café (31). Was die Spielorte angeht, gibt es in diesem Jahr auch Neues zu erleben – so ist etwa die ehemalige Brauerei „Engel“ mit von der Partie. Dort spielen die Bands „Parkbank“ und „The Joining“.

Damit die Besucher bei der Vielzahl von Darbietungen den Überblick behalten, werden Wegweiser auf dem Kirchplatz auf die Stationen hinweisen. Wegen der zahlreichen (ehrenamtlich) Mitwirkenden gibt es meist auch reichlich Programm, weiß Drastik. „Hier und da wird es etwas länger dauern, als sonst.“ Auf die Gäste wartet eine erlebnisreiche Kulturnacht – und die Veranstalter hoffen, dass es eine laue wird.

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