Basketball Ulm

06.06.2013

Ab in den Urlaub

Immer dieser Julius Jenkins: Der Mann mit dem Rastazopf (am Ball gegen Omar Samhan) war auch im fünften Spiel bester Oldenburger und bescherte seiner Mannschaft die Final-Teilnahme. 
Bild: Eibner

Nach der Niederlage in Oldenburg endet die Saison für die Ulmer schon im Halbfinale

Die Serie ging über die volle Distanz von fünf Spielen, sie war unglaublich spannend, aber letztlich war die Saison für die Ulmer Basketballer diesmal doch schon im Halbfinale der Play-offs zu Ende. Oldenburg hat mit dem 80:75-Erfolg die Endspielserie gegen Bamberg erreicht, die Ulmer verabschieden sich in den Sommerurlaub. Per Günther biss zwar anderthalb Wochen nach seinem Muskelfaserriss auf die Zähne, aber mit einem John Bryant deutlich unter Normalform und einem kaum wahrnehmbaren Allan Ray hat es in der ausverkauften EWE-Arena nicht ganz gereicht. Zumal sich die Oldenburger bekanntlich gerade gegen Ulm immer auf Julius Jenkins verlassen können. „Er hat den Unterschied gemacht“, sagte auch der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath.

Den letzten Belastungstest am Vormittag in der EWE-Arena hatte Per Günther ohne Probleme überstanden, aber als er genau drei Minuten und 50 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels auf das Feld kam, da hatten die Oldenburger gerade ihren ersten echten Lauf. Der Meister von 2009 zog mit einer 13:0-Serie auf 20:10 weg und auch Per Günthers erste Punkte in diesem Spiel nach einem seiner unnachahmlichen Sprints zum Korb konnten die gravierenden Ulmer Probleme in der Offensive nicht wirklich kaschieren. Es war zur großen Pause in erster Linie Steve Esterkamp und seinen drei Dreiern zu verdanken, dass die Ulmer bei einer Oldenburger 40:33-Führung überhaupt noch halbwegs auf Schlagdistanz waren.

Dass es in Halbzeit zwei doch noch ein Duell auf Augenhöhe wurde, das hatte dann ganz viel mit Günther zu tun, der mit dick bandagiertem Unterschenkel nach der großen Pause 13 Minuten lang auf dem Feld stand und das Spiel seiner Mannschaft ankurbelte. Nach einem Korbleger von Daniel Theis hieß es kurz vor dem Ende des dritten Viertels sogar 53:52 für Ulm, Günther aus der Distanz und gleich darauf Esterkamp mit seinem fünften Dreier im sechsten Versuch bauten Mitte des letzten Spielabschnitts den Vorsprung sogar auf 66:60 aus.

Dann schlug wieder die Stunde von Ulm-Schreck Julius Jenkins, der in allen fünf Spielen der Halbfinalserie bester Werfer seiner Mannschaft war. Der Mann mit dem Rastazopf verwandelte mit sieben Zählern in Serie einen 65:68-Rückstand seiner Mannschaft in eine 72:69 Führung und insgesamt erzielte Jenkins 13 seiner 27 Punkte im letzten Viertel. Den Rest erledigte Dru Joyce von der Freiwurflinie, John Bryant machte mit einem Ballverlust kurz vor Schluss die letzten Hoffnungen seiner Mannschaft zunichte.

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